Rückkehr
Eklat um Christian Ulmen: Collien Fernandes verlässt das „Traumschiff“
25.03.2026Die Schauspielerin dreht derzeit in Vietnam, doch die Ereignisse um ihren Ex-Mann Christian Ulmen überschlagen sich. Fernandes ist nach Deutschland zurückgekehrt.
Während die schwerwiegenden Vorwürfe gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen (50) die Unterhaltungsbranche nachhaltig erschüttern, befand sich Collien Fernandes (44) zuletzt am anderen Ende der Welt. In Vietnam standen für die Schauspielerin und Moderatorin Dreharbeiten zur traditionsreichen ZDF-Reihe „Das Traumschiff“ auf der Agenda. Diesen Aufenthalt hat Fernandes nun jedoch vorzeitig unterbrochen, um die Heimreise nach Deutschland anzutreten.
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Wie das Portal „t-online“ berichtete, handelt es sich dabei keineswegs um einen Abbruch der Produktion. Die Mimin nutzt eine ohnehin anberaumte Drehpause von rund einer Woche, um dringliche Termine in Europa wahrzunehmen. Eine Rückkehr an das Set ist fest eingeplant.
Politisches Engagement gegen digitale Gewalt
Seit dem Jahr 2021 verkörpert Fernandes die Schiffsärztin Dr. Jessica Delgado. Aktuell entstehen unter den Arbeitstiteln „Bangkok“ und „Vietnam“ neue Episoden der Reihe; die Dreharbeiten sind bis Mitte April 2026 anberaumt. Die voraussichtlich am Mittwoch in Deutschland eintreffende Schauspielerin verfolgt mit ihrer Reise ein klares Ziel, das in direktem Zusammenhang mit der juristischen Auseinandersetzung rund um Christian Ulmen steht.
Gegenüber „t-online“ erklärte Fernandes, sie kehre zurück, „um Politikerinnen zu treffen und mit ihnen über den mangelnden gesetzlichen Schutz hinsichtlich digitaler Gewalt zu sprechen“. Zuvor hatte sie im „Spiegel“ schwere Anschuldigungen erhoben und ihren Ex-Mann bezichtigt, sie „virtuell vergewaltigt“ zu haben. Im Raum stehen Vorwürfe betreffend Fake-Pornografie und Telefonsex sowie der Verdacht, Ulmen könnte sich im Netz ihrer Identität bemächtigt haben, um in ihrem Namen sexuelle Avancen gegenüber hunderten Männern zu tätigen.
Juristische und politische Konsequenzen
Die Causa hat längst eine rechtspolitische Dimension erreicht. Die deutsche Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (56) kündigte bereits an, dass das Erstellen und Verbreiten pornografischer Deepfakes künftig mit Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren geahndet werden soll. Ein entsprechender Gesetzentwurf werde in Kürze vorgelegt. Mit welchen Mandatarinnen Fernandes konkret konferieren wird, blieb bislang Privatsache.
Parallel dazu dauern die Ermittlungen gegen Christian Ulmen an. Dies bestätigte das Bezirksgericht in Palma. „Das Verfahren ist noch im Gange“, hielt Gerichtssprecherin Agnès Antich Andreu fest und ergänzte, dass sich die Erhebungen noch in einer „sehr frühen Phase“ befänden.
Rückkehr auf das Schiff geplant
Ein Ausfall der „Traumschiff“-Produktion gilt trotz der aktuellen Ereignisse als unwahrscheinlich. Fernandes plant, nach ihrem Deutschland-Aufenthalt zeitnah zur Crew zurückzustoßen. „Es geht in ein paar Tagen in Hongkong wieder auf das Schiff“, bestätigte sie. Ob sie am kommenden Donnerstag an einer Demonstration gegen sexualisierte Gewalt in ihrer Heimatstadt Hamburg teilnehmen wird, ist bislang ungeklärt.
Für Christian Ulmen gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Er selbst hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht persönlich geäußert. Sein Rechtsbeistand teilte in einem Informationsschreiben mit: „Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig. Wir sind daher auch beauftragt, gegen den ‚Spiegel‘ rechtliche Schritte einzuleiten.“ Man werfe dem Magazin vor, „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung“ zu verbreiten.