Ekel-Alarm

Klo-Ärger bei "Kampf der Reality AllStars": Prinz Frédéric von Anhalt schmeißt hin

21.01.2026

Große Erwartungen, rasche Ernüchterung: Prinz Frédéric von Anhalt sorgte bei „Kampf der RealityAllstars“ für einen Paukenschlag. Der 82-Jährige rechnet mit den Zuständen in der RTLZWEI-Show ab – und spart dabei nicht mit deutlichen Worten. 

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Der Ärger im vermeintlichen TV-Paradies war für Prinz Frédéric von Anhalt offenbar kaum auszuhalten. Mit großen Erwartungen war der 82-Jährige in die RTLZWEI-Produktion „Kampf der RealityAllstars“ gestartet – doch die anfängliche Vorfreude wich rasch deutlicher Ernüchterung.

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Besonders die Umstände rund um den Toilettengang brachten den Witwer der Hollywood-Ikone Zsa Zsa Gabor (†99) aus dem Gleichgewicht. Vor dem WC hätten sich Personen aufgehalten, die genau kontrollierten, wie lange man sich dort aufhielt, schildert von Anhalt. „Das hat mich völlig blockiert. Ich empfinde diese Vorgehensweise als abartig.“ Und weiter: „Hätte ich das vorher gewusst, wäre meine Unterschrift zur Teilnahme niemals unter dem Teilnahmevertrag gelandet.“

Wiederholungstäter

Umso überraschender wirkt der Unmut angesichts der Tatsache, dass von Anhalt bereits vor fünf Jahren an einer regulären Staffel von „Kampf der Realitystars“ teilgenommen hatte. Damals schien ihn die Organisation der sanitären Anlagen weniger zu stören. Ob ihn die damaligen Bedingungen nicht mehr präsent waren oder ob der Ausstieg aus dem Format andere Motive hatte? Dies weist der Prinz entschieden zurück.

 


 

Für ihn sei vielmehr eine bestimmte Regelung nicht akzeptabel gewesen: Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das WC nicht allein aufsuchen dürfen – eine Vorschrift, die aus früheren Staffeln bekannt gewesen sein dürfte –, empfand er als klaren Tabubruch. Gegenüber BILD erklärte er: „Es wurde mir quasi vorgeschrieben, wann ich meine Blase zu entleeren habe. Dann musste man sich einen speziellen Ausweis besorgen und wurde dann zum WC eskortiert.“

Ekelcamp Nummer zwei?

Doch nicht nur diese Situation sorgte für Unmut. Auch das soziale Miteinander innerhalb der Gruppe habe ihn zunehmend verärgert. Bestimmte Verhaltensweisen seien für ihn schlicht untragbar gewesen. Dazu von Anhalt: „Wer morgens angezogen, verschwitzt und ungeduscht in den Pool springt, hat mit Hygiene nicht mehr viel am Hut.“

Eigene Show als Drohung

Insgesamt sieht der Prinz das Format kritisch. „Für mich hat das Ganze nichts mehr mit ‚Reality‘ zu tun, sondern streckenweise mit einem Verhalten, das völlig konstruiert und provokativ ist, aber mit einer realistischen Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat.“ Konsequenzen schließt er nicht aus. Sein Vorhaben formuliert er deutlich: „Wenn es so weitergeht, werde ich auf eigene Kosten eine richtige Reality-Sendung produzieren, die mehr am richtigen Leben orientiert ist. Dann werde ich gerne zeigen, was Reality-Formate wirklich können – ohne absurde Regeln und moralisch fragwürdiges Verhalten, die mich zum Aufgeben bringen.“ 

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