Wollte sich nicht anziehen

Schäfer schmeißt "Reality Queens" hin

30.08.2013

Weil sie nicht immer nackt sein konnte, nahm sie den nächsten Flieger nach Hause.

Zur Vollversion des Artikels
© ProSieben
Zur Vollversion des Artikels

So kurz nach Start der ProSieben-Show "Reality Queens" wirft schon die erste Kandidatin das Handtuch. Wer hätte gedacht, dass Micaela Schäfer , die sich doch schon so auf ihre Teilnahme an der Reality-Sendung gefreut hatte, die erste sein wird, der es in der Wüste zu bunt wird? Doch das Problem waren weder ihre zickigen Konkurrentinnen oder die seltsamen Gewohnheiten der Einheimischen, sondern schlicht und ergreifend die Tatsache, dass sie nicht immer nackt herumlaufen durfte.

Nackedei
"Ich fühle mich hier nicht wohl, ich komme mit der Kultur nicht klar. Ich kann mich nicht so ausleben, wie ich bin - eben textilfrei rumrennen. Das habe ich mir ganz anders vorgestellt, hier in Afrika. Ich dachte wirklich: Freiheit! Man kann hier machen, was man will, es sei ein gesetzloses Land," erklärte das Nackt-Model ihre Entscheidung. "Aber ich merke, ich werde von allen hier ganz blöd angeguckt." Micaela fühlt sich eben ohne Stoff am wohlsten und wenn das nicht akzeptiert wird, dann müssen die anderen Ladys eben ohne sie auskommen. "Ich dachte, alle laufen hier nackig rum. Zumindest oben ohne. Aber sie sind hier engstirnig und prüde," berichtet die 29-Jährige über ihre falschen Erwartungen. Daraufhin packte sie ihre sieben Sachen und flog wieder nach Hause.

© Reuters

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel