Ob Charme, Geiz, Superman, Schämen, Forever Young oder einiges mehr – Michael Köhlmeier hat zu all diesen Themen etwas zu sagen. In seinem neuen Buch Das Gute – 53 Zuneigungen sind kurze Geschichten zu finden, Blicke auf ein Thema, das der Autor oft auch sehr persönlich abhandelt.
- Menasse: Existenzielle Entscheidungen
- "Eine Hymne an das Leben" von Gisèle Pelicot: „Bin weder Opfer noch Ikone“
Persönliche und kluge Betrachtungen
Da erfahren wir von seinem hochbewunderten Onkel Gerhard und dem Zwischenfall mit der Buttercremetorte, wir reisen nach Entenhausen, um Geiz besser zu verstehen, lernen danach den ungarischen Poeten Sándor Márai besser kennen.
Lektüre
Wie schon in seinem 2023 erschienenen Buch Das Schöne. 59 Begeisterungen ist Köhlmeier auch hier dem Guten zugewandt, einer positiven Betrachtungsweise. Aber freilich nicht in einer kitschigen, sehnsüchtigen Art und Weise. Köhlmeier flitzt von großen menschlichen Themen zu kleinen, mischt immer auch Sprache, Erzählen, Märchen und Mythologie in die Geschichten. Das ist klug, sehr unterhaltsam und überaus anregend.