Instragram-Posting
Song Contest: Verstößt Medienminister Babler gegen EBU-Richtlinien?
16.05.2026Ausgerechnet Medienminister Andreas Babler postete ein Video der ESC-Live-Show auf seiner Instagram-Seite. Verstößt er damit gegen die strengen EBU-Richtlinien?
Der 70. Song Contest in Wien wird zum Mega-Spektakel: Eine fulminante Show begeistert 10.000 Fans live in der Wiener Stadthalle. Darunter auch viele Prominente und Politiker. Neben Bundespräsident Alexander Van der Bellen und NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ist auch SPÖ-Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler in der Stadthalle.
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Babler postet ESC-Video aus der Stadthalle
Babler verfolgt das Geschehen gemeinsam mit seiner Frau von der VIP-Tribüne aus. Der SPÖ-Chef ließ auf Instragram auch seine Follower an der Show teilhaben. "Los geht's Ein starker Auftakt war das - jetzt drücken wir Cosmo fest die Daumen uns wünschen euch allen einen gelungenen Abend!" Dazu gab es ein gemeinsames Selfie mit seiner Frau und ein Video der Performance von JJ.
44.000 Babler-Follower: Ist das noch privat?
Und genau mit diesem Video könnte ausgerechnet der Medienminister gegen die strengen Richtlinien der EBU (Europäische Rundfunkunion) verstoßen haben. Denn laut EBU-Regeln dürfen in der Stadthalle ausschließlich Videos für den "privaten Gebrauch" aufgenommen werden. Ob Bablers Instagram-Account mit 44.000 Followern wirklich privat ist?
EBU droht bei Verstoß mit Schadenersatzforderungen
Die EBU droht bei Verstößen gegen diese Richtlinien jedenfalls mit Strafen: "Wenn Sie urheberrechtlich geschütztes Material der EBU (z.B. Videos oder Musik des ESC) unerlaubt im Internet verbreiten oder illegal streamen, drohen Abmahnungen, Unterlassungserklärungen und Schadensersatzforderungen nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG)."