Deutliche Worte
Adele Neuhauser: Warum sie vom Ehrentag der Mütter nur wenig hält
05.05.2026Die 67-jährige „Tatort“-Legende findet deutliche Worte für die Kommerzialisierung des Tages – und erklärt, warum sie ihren Sohn Julian dieses Jahr wohl nicht in die Arme schließen kann.
Adele Neuhauser (67) ist bekannt für ihre klaren Worte. Pünktlich zum anstehenden Muttertag äußert sich die Schauspielerin kritisch über den rituellen Charakter des Ehrentages. Für sie sollte die Wertschätzung von Müttern keine Sache eines einzelnen Datums sein.
- Die neuen „Tatort“-Stars Miriam Fussenegger und Laurence Rupp im Talk
- Herzschmerz & Tatort-Aus: Adele Neuhauser (67) packt über ihre tiefsten Ängste aus
- Austro-"Tatort": Mückstein zeigt Neuhauser und Krassnitzer als "alte Hasen"
Kritik an fehlender Wertschätzung
Neuhauser betont, dass die Leistung von Müttern im Alltag oft untergeht. „Ich finde es traurig, wenn man das betonen muss“, so die Wienerin. Mütter seien generell tagtäglich gefordert, erhielten aber zu wenig Anerkennung für ihr Pensum. Dennoch sieht sie einen kleinen Lichtblick: Der Tag sei zumindest eine Chance, sich wieder darauf zu besinnen, was Frauen in dieser Rolle eigentlich leisten.
Distanz zum Sohn Julian
Während es für viele Familien am Sonntag Blumen und Pralinen regnet, bleibt es bei der Schauspielerin ruhig. Mit ihrem Sohn, dem Jazzmusiker und Komponisten Julian Pajzs (39), pflegt sie zwar ein liebevolles Verhältnis, doch die Geografie macht ihnen einen Strich durch die Rechnung: Aufgrund der Distanz zwischen Wien und Berlin werden sich die beiden nicht sehen können.
Neue Rolle als „Bestie“
Passend zur Thematik – wenn auch in einer weitaus düstereren Variante – ist Adele Neuhauser aktuell in der ServusTV-Mediathek zu sehen. In dem neuen Zweiteiler „Mama ist die Best(i)e“ zeigt sie eine völlig andere Seite mütterlicher Bindung.
Darin spielt sie eine Frau, die nach ihrer Haftentlassung den wahren Mörder ihres Ehemannes sucht. Der Clou: Der Verdacht fällt dabei auf ihre eigenen Kinder. Ein krasser Gegensatz zu Neuhausers privatem Familienglück, das laut eigener Aussage von Liebe und gegenseitiger Ehre geprägt ist.