Richards Vertrauter
Lugner-Fahrer packt aus: Die Wahrheit über Ehe mit Simone
14.05.2026Nach 16 Jahren an der Seite von Richard Lugner bricht sein langjähriger Fahrer Roland Granzer im oe24-Interview das Schweigen und gibt emotionale Einblicke in Lugners Leben.
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Im erbitterten Streit um das Erbe und das Wohnrecht in der Lugner-Villa erhält Simone nun tatkräftige Unterstützung. Roland Granzer, der über 16 Jahre lang als Fahrer und enger Vertrauter an der Seite von Richard Lugner stand, gewährt im Interview mit oe24 tiefe Einblicke in das wahre Innenleben des verstorbenen Baumeisters. Seine Schilderungen zeichnen ein Bild, das den Vorwürfen einer „Fassaden-Ehe“ vehement widerspricht.
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Während die Gegenseite im Prozess versucht, die Ehe zwischen Richard Lugner und seiner Simone als rein zweckgebunden darzustellen, meldet sich nun einer zu Wort, der den „Mörtel“ so privat wie kaum ein anderer kannte. Roland Granzer, Inhaber von „Star 7“ und langjähriger Chauffeur des Society-Löwen, findet klare Worte über die Verhältnisse in der Döblinger Villa. „Ich glaube sogar, dass ich sein einziger echter Freund war“, konstatiert Granzer wehmütig. Vielen anderen sei es nach seiner Einschätzung stets nur um die mediale Präsenz gegangen, während er Richard auch abseits der Scheinwerfer begleitete. "Mit mir konnte er offen und ehrlich reden", fügt er hinzu.
Ein Zeuge der Zärtlichkeit
Besonders brisant sind Granzers Beobachtungen im Hinblick auf Simones Rolle. Der Chauffeur, der Richard Lugner zu unzähligen Terminen begleitete, widerspricht den Aussagen, die Simone eine mangelnde emotionale Bindung unterstellen. Er habe das Paar in Momenten erlebt, die der Öffentlichkeit verborgen blieben: „Ich habe Simone Lugner küssen gesehen und er war noch nie so glücklich.“ Laut Granzer habe ihn Richard sogar vor der Hochzeit um Rat gefragt, ob er diesen Schritt wagen solle – ein Zeichen tiefsten Vertrauens.
Im scharfen Kontrast dazu erinnert sich der Fahrer an vergangene Partnerschaften des Baumeisters. Ohne Namen zu nennen, lässt er durchblicken, dass es bei anderen Frauen weitaus weniger herzlich zuging. So habe sich etwa eine Ex-Frau, so Granzers Eindruck, bei Annäherungsversuchen Richards stets weggedreht – ein Verhalten, das er bei Simone nie beobachtet habe.
„Du gehörst zum engsten Familienkreis“
Granzers Schilderungen offenbaren zudem, wie sehr Richard Lugner auf die Integrität seiner neuen Frau baute. Er berichtet davon, dass der Herr Lugner freiwillig noch alles umänderte, damit Simone auch nach ihm ein schönes Leben haben würde. Um zu zeigen, wie nahe Granzer dem Baumeister stand, berichtet er weiters davon, dass Richard ihm alle Passwörter anvertraut habe, mit der Anweisung, alles Notwendige zu regeln: „Du bekommst jetzt alle Passwörter und ändere alles.“
Richard habe zudem gewollt, dass Mausi Lugner seinen Nachnamen ablegt. Christinas Behauptung, dass er in Wirklichkeit sie noch einmal heiraten habe wollen sei "absoluter Schwachsinn".
Kritik an der „oberflächlichen“ Gesellschaft
Mit Unverständnis reagiert der langjährige Begleiter auf die aktuelle Schlammschlacht. Dass Simone nun ihre Liebe mit Fotos und intimsten Details beweisen muss, empfindet er als menschlich enttäuschend. „Warum waren alle bei der Hochzeit dabei? Was kann Simone dafür, dass er so bald gestorben ist und warum ist sie dann jetzt die Schlechte?“, fragt Granzer rhetorisch. Für ihn stehe fest, dass Simone Richard in seinen letzten Monaten die gewünschte Geborgenheit schenkte. Granzer werde ihr jetzt beiseite stehen, da er ein "Mann der Ehre" sei.