Sicherheitslücke

Sie ist wieder da! Ungebetener Gast jetzt auch bei Muchas 50. Jubiläum

05.05.2026

Trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen und VIP-Bändern schaffte es eine vermeintliche Flugbegleiterin laut dem Verleger unbemerkt in das Naturhistorische Museum. 

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© Monika Fellner
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Es war ein Abend der Superlative, wie man ihn vom Grand Seigneur der heimischen Medienlandschaft nicht anders erwartet hätte. Christian W. Mucha lud zur großen 50-Jahr-Gala in die altehrwürdigen Hallen des Naturhistorischen Museums, und 220 handverlesene Gäste erwiesen ihm und seiner Gattin Ekaterina die Ehre.

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Ein Stelldichein der Mächtigen und Prominenten

Die Gästeliste las sich wie das „Who is Who“ der österreichischen Gesellschaft. Neben den oe24-Herausgebern Wolfgang und Niki Fellner fanden sich auch VIPs wie Kathi Stumpf und Christina Lugner bei der Gala ein. 

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Das Programm bot Kurzweil auf höchstem Niveau: Von einer Lasershow auf der Fassade des gegenüberliegenden Kunsthistorischen Museums bis hin zu einer Showeinlage von Andy Lee Lang, bei der Mucha selbst zum Mikrofon griff, um im Duett eine Sinatra-Interpretation zum Besten zu geben. Ein künstlerisches Highlight war das Porträt von Alex Kiessling, das die Gäste in individuellen Schwarz-Weiß-Versionen interpretierten. Einziger kleiner Misston: Ein anonymes, grünes Bild mit Rapid-Logo – ein kleiner Seitenhieb gegen den bekennenden Austria-Fan Mucha, für den Ex-Rapid-Präsident Alex Wrabetz jedoch jede Urheberschaft vehement bestritt.

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Der ungebetene Gast: Eine „Flugbegleiterin“ auf Abwegen

Doch trotz strengster Sicherheitsvorkehrungen durch Ante Portas und der Vergabe von VIP-Bändern gab es eine Person im Raum, die laut Mucha definitiv nicht auf der Liste stand. Das Team entdeckte erst bei der nachträglichen Sichtung des Bildmaterials ein Detail, das Kennern der Wiener Society-Szene nur allzu bekannt vorkommt. Eine stadtbekannte „Schnorrerin“, die sich auf Events gerne als „Flugbegleiterin“ vorstellt, hatte sich unbemerkt unters Volk gemischt.

Es ist nicht das erste Mal, dass diese Dame für rote Köpfe sorgt. Schon vor Jahren wurde sie bei diversen Events mit Gastronomie gesichtet – ein Phänomen, das wir von oe24 bereits mehrfach dokumentierten. Nicht nur Mucha zeigt sich pikiert; auch bei Veranstaltungen wie dem Feuerdorf oder bei Events von Mode-Experte Adi Weiss tobte man bereits über die Dreistigkeit der ungebetenen Besucherin, die zielsicher dort auftaucht, wo Spitzen-Catering geboten wird.

Mucha kontert mit Wiener Gelassenheit

Dass sich die Dame am Luxusmenü von „Otto am Donaukanal“ gütlich tat, nimmt der Jubilar am Ende jedoch mit dem ihm eigenen Humor. „Jeder in der Branche weiß, dass sie sich nur bei Spitzenfesten einschleicht – und wenn das Catering gut ist. Also nehme ich ihr Dabeisein als Lob“, so Mucha gewohnt schlagfertig.

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Dennoch ist die Toleranz der Veranstalter endlich: Wer sich künftig vor den „Höhenflügen“ der Dame schützen möchte, dem bietet der Verleger ein Foto der besagten Person als Warnung an. Denn eines ist klar: In der Welt der Reichen und Mächtigen gehört ein gewisses Maß an Exklusivität eben doch dazu – auch wenn das Buffet noch so verführerisch lockt.