Interview

Starkoch im Babytalk: "Wie machen Sie das mit Kind, Arbeit & langen Reisen, Herr Kumptner?"

16.02.2026

"Roadtrip Australien": Alexander Kumptner ist wieder unterwegs. Was hat sich verändert, nun, da er Papa ist?

Zur Vollversion des Artikels
© ProsiebenSat1Puls4
Zur Vollversion des Artikels

„Ferner als Australien geht fast nicht, und das mit den Jungs zusammen ist einfach schön“, freut sich der österreichische Star-Koch Alexander Kumptner .

© ProsiebenSat1Puls4

Mehr zum Thema

Angebermobil?

In Staffel 4 von Roadtrip Australien wagen Alexander Kumptner, Ali Güngörmüş und Frank Rosin den Sprung auf einen neuen Kontinent. Rund 6.000 Kilometer führen sie im XXL-Camper durch “Down Under“ - „Ich muss sagen, ich hab‘ gedacht, da kommt ein Panzer auf uns zu“ sagt Ali Güngörmüş über das Gefährt. Alexander Kumptner fasst Frank Rosins Wahl kurz zusammen: „Angebermobil“. 

© ProsiebenSat1Puls4

Vater eines Sohnes

Vor rund einem Jahr wurde Alexander Kumptner zum ersten Mal Vater. Grund für uns, bei ihm nachzufragen, wie dieses freudige Ereignis seine Einstellung zu Arbeit und Leben geändert hat. Plus: Kumptner verrät seinen Zugang zu guter Ernährung von Anfang an.

 

"Liebe meine Arbeit, will sie meinem Sohn mit Stolz zeigen"

Sie sind seit rund einem Jahr Vater eines Sohnes – wie hat Sie das verändert? Auch in Hinblick darauf, wie Sie damit umgehen, länger vom Kind getrennt zu sein wegen der Arbeit. 
Kumptner: Vater zu sein verändert den Blick auf vieles. Ein Kind ist definitiv ein zusätzlicher Grund, nicht mehr ganz so lange unterwegs zu sein. Gleichzeitig liebe ich meine Arbeit nach wie vor sehr. Der Unterschied ist: Ich gehe bewusster damit um und bin unglaublich stolz auf das, was ich tue, weil ich weiß, dass ich meinem Sohn das eines Tages zeigen kann.


Sie sind Koch, setzen sich seit Jahren für Genuss und ausgewogene Ernährung ein. Was ist Ihr Tipp für Eltern, Kinder gesund und genussvoll zu ernähren, in einer Welt voller ungesunder Essens-Fallen?
Kumptner: Für uns beginnt gesunde Ernährung mit Achtsamkeit. Gerade in den ersten Lebensjahren verzichten wir bewusst auf Zucker und kochen fast ausschließlich frisch und abwechslungsreich. Kinder entwickeln so ganz selbstverständlich Freude an neuen Geschmäckern. Genauso wichtig sind feste Essenszeiten – sie geben Halt, Orientierung und machen Essen zu einem gemeinsamen, positiven Erlebnis.


Worauf habt ihr euch  beim Australien-Roadtrip am meisten gefreut und gab es auch einen Schreckensmoment?
Kumptner: Schreckmomente gab es tatsächlich einige – dazu darf ich im Moment aber noch nicht zu viel verraten. Am meisten gefreut habe ich mich auf das Unbekannte: ein neues Land, das ich zuvor noch nie bereist hatte, neue Abenteuer und natürlich auf die Menschen und ihre Kultur vor Ort.

 



So ist die neue Roadtrip-Staffel

„Keine Postkarte kann so schön sein“, schwärmt Frank Rosin angesichts der überwältigenden Kulisse. Gleich zum Auftakt verschlägt es die Köche in eines der ältesten Naturwunder der Erde: den Daintree Rainforest. Tief im dichten Grün verbringen sie ihre erste Nacht, begleitet von den Geräuschen des Dschungels und seltenen Tieren wie dem urzeitlichen Kasuar: „Normalerweise siehst du sowas nicht mal im Zoo“, ist Frank Rosin begeistert.

Unbekannte Zutaten

In Cooya Beach werden sie von First Nations empfangen und erleben eine traditionelle Smoking Ceremony. Gemeinsam mit Linc Walker tauchen sie in die indigene Küche ein und entdecken Zutaten, die sie so noch nie in den Händen hatten. „Diese Austern sind die besten, die ich jemals gegessen habe“, schwärmt Alexander Kumptner.
Doch damit nicht genug: Am Great Barrier Reef schnorcheln die Köche mit Meeresbiologen entlang des Riffs und helfen, bedrohte Korallen wieder anzusiedeln. Ein Moment, der zeigt, wie nah Schönheit und Verletzlichkeit in Australien beieinanderliegen.

“Roadtrip Australien“ seit dem 8. Februar jeden Sonntag um 20:15 Uhr auf JOYN und PULS 4

 

Weitere Artikel