Private Einblicke

TV-Star Patricia Aulitzky packt aus: Dramatische Momente nach der Geburt ihres Sohnes

16.01.2026

Die Schauspielerin lässt am Sonntag in "Frühstück bei mir" tief blicken. Sie erzählt von Schicksalsschlägen und zeigt sich privat wie nie zuvor. 

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© Vanessa Hartmann
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Patricia Aulitzky ist derzeit in gleich zwei ORF-Produktionen als TV-Kommissarin zu sehen. Nach ihrem erfolgreichen Debüt in „Die Toten von Salzburg“ Anfang des Jahres schlüpft sie im Februar erneut in die Rolle der Lisa Kuen von der Kripo Innsbruck. In dem Tirolkrimi „Tod in Tirol“ (3. Februar, ORF 1) jagt sie erbarmungslos den Tätern hinterher. Am Sonntag, den 18. Jänner, wird die Schauspielerin zudem in Ö3-„Frühstück bei mir“ zu Gast sein.

© Hitradio Ö3/Tom Wunderlich

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„Für diese Folge des Tirolkrimis habe ich extra boxen gelernt“, berichtet Aulitzky im Gespräch mit Ö3. „Beim Dreh war es so kalt wie derzeit in Österreich. Bei einer Szene lagen wir gefühlt ewig auf einer Matte im Schnee. Ich habe es nur überstanden, weil ich Heizkissen in den Handschuhen hatte und drei Lagen Kleidung übereinander trug.“

Die Salzburgerin spricht in dem Interview auch über die Höhen und Tiefen ihrer Karriere. „Nach meinem Film-Debüt im Falco-Film ‚Verdammt, wir leben noch‘ hatte ich zwei Jahre lang keinen Job und dachte, ich müsse dermaßen schlecht gewesen sein, dass ich den Beruf aufgeben sollte. Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich nicht aufgehört habe.“

Private Einblicke & Schicksale

Bislang hat Aulitzky ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Ihren Mann, einen öffentlichkeitsscheuen Fotografen, erwähnt sie nur selten. In Ö3-„Frühstück bei mir“ gibt sie nun erstmals Einblicke in die persönlichen Gründe, warum eine Heirat für das Paar plötzlich so bedeutend wurde: „Zwei Jahre nach unserem Kennenlernen auf einer Kostüm-Party in Deutschland kam unser Sohn zur Welt. Kurz darauf hatte mein Mann einen schweren Skiunfall und brach sich neun Wirbel. Ich stand stillend mit dem Baby am Fuße der Piste, als mich mein Onkel anrief und berichtete, dass mein Mann seine Beine nicht bewegen könne. Wir verbrachten eine Nacht voller Unsicherheit, ob er querschnittsgelähmt bleiben würde. Ein Jahr lang konnte er praktisch nichts heben. Danach haben wir entschieden: ‚Jetzt heiraten wir.‘“

 


 

Neben ihrem beruflichen Engagement spricht Aulitzky auch über ihre Liebe zur Natur. Aktuell genießt sie die Zeit in einer Hütte am Semmering. Sie erinnert sich außerdem an skurrile Opernball-Erlebnisse: „Einmal hat mich ein Designer zum Red Carpet mitgenommen. Fotos wurden gemacht, doch im Foyer der Oper stellte sich heraus, dass er gar keine Karten hatte – es ging ihm nur um die Zeitungsbilder.“

Ein Tipp für Frauen in der Branche

Abschließend gibt die 46-Jährige vor allem Frauen, insbesondere Kolleginnen, einen Rat mit: „Wichtig ist, sich nicht einreden zu lassen: ‚Du bist schon alt, das war’s.‘ Bei mir gab es eine Phase, in der ich dachte, es sei vorbei. Aber man muss als Künstlerin ein dickes Fell entwickeln. Heute sage ich: ‚Ich bin in der Mitte meines Lebens, ich bin fit, ich weiß, was ich will, und eigentlich fängt es gerade erst an.‘ So sehe ich meinen Weg.“ 

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