Generalprobe

Who is Who am Parkett: Diese Promi-Paare eröffnen den Opernball 2026

08.02.2026

Nur noch ein Flügelschlag bis zur glanzvollsten Nacht des Jahres: Im Gustav-Mahler-Saal der Wiener Staatsoper wurde bei der letzten Probe der Debütanten mit höchster Präzision an der Perfektion gefeilt. 

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© Katharina Schiffl
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Im ehrwürdigen Gustav-Mahler-Saal der Wiener Staatsoper herrschte kurz vor dem großen Staatsball eine Atmosphäre aus konzentrierter Stille und elektrisierender Vorfreude. Wenn die Debütantenpaare zur letzten Probe zusammenkommen, geht es um weit mehr als nur den richtigen Schritt im Dreivierteltakt – es geht um das Fortführen einer jahrhundertealten Wiener Institution.

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Das Tanzmeister-Geschwisterpaar Maria Angelini-Santner und Christoph Santner sowie Opernball-Organisatorin Susanne Athanasiadis beobachteten das Geschehen mit wohlwollender, aber strenger Präzision. Ihr Fazit: Die Choreografie sitzt, die Haltung ist makellos – und die kleine, sympathische Nervosität gehört zum guten Ton, bevor die jungen Damen und Herren das Parkett vor den Augen der Weltöffentlichkeit betreten.

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Regie-Debüt und neue Perspektiven

Eine besondere Premiere feiert in diesem Jahr Fabienne Pinter. Erstmals als Regisseurin für die Bildübertragung verantwortlich, nutzte sie die Probe im Mahler-Saal für letzte akribische Notizen. Ihr Ziel: Die Perfektion der Eröffnung nicht nur im Saal, sondern auch für das Millionenpublikum an den Bildschirmen einzufangen. Besonders die Deckenkamera wird heuer zum Einsatz kommen, um jene symmetrischen Formationen abzubilden, die den Wiener Opernball visuell so einzigartig machen.

Dynastien am Parkett: Ein Who-is-Who der Debütanten

Besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr auf den Debütantenpaaren, die klangvolle Namen der österreichischen Gesellschaft, Wirtschaft und Kulturgeschichte repräsentieren. Es ist eine „Next Generation“, die Tradition sichtlich mit Stolz trägt:

Adel & Geschichte: Mit Namen wie Marie Luise Fröschl und Nepomuk Hohenberg sowie Liliane Hohenlohe und Oswald Iwein Wolkenstein weht ein Hauch von Historie durch den Saal. Auch Joey Schönberg, der als Urenkel des großen Komponisten Arnold Schönberg (mit Valerie Tremmel-Scheinost) antritt, schlägt die Brücke zur Musikgeschichte.

Wirtschaft & Lifestyle: Die Wiener Traditionshäuser sind stark vertreten. So debütiert Luise Niedersüß, Tochter des Knize-Eigentümers, an der Seite von Kajetan Konrad (Sohn von Susi und Enkel von Christian Konrad). Auch die Gastronomie-Dynastie ist präsent: Sophia Planegger tanzt mit Christoph Plachutta.

Society & Medizin: Stefanie Katharina Hötzl, Tochter von Susi Simacek, bildet mit Paris Artur Worseg ein Paar.

Weitere Paare wie Paulus Bohl und Léa Blanca, Marie-Sophie Bachmayer und Albert Schleidt sowie Helene Grabenwöger und Adam Klestil komplettieren das illustre Feld derer, die am Donnerstagabend im Rampenlicht stehen werden.

Der Gustav-Mahler-Saal ist nun wieder leer, doch das Echo der Walzerklänge bleibt. Die Generalprobe ist bestanden – der Opernball 2026 kann kommen.