Prozessauftakt
"Blutbad"-Angriff mit Nazi-Axt: Mann plante Angriff auf Holland-Prinzessinnen
04.05.2026Am heutigen Montag, den 4. Mai 2026, beginnt in Den Haag der Prozess gegen einen 33-jährigen Mann, der einen grausamen Anschlag auf Kronprinzessin Amalia (22) und ihre Schwester Prinzessin Alexia (20) geplant haben soll.
Die Details, die im Vorfeld des Prozessauftakts bekannt wurden, sind erschütternd. Der Verdächtige war bereits im Februar festgenommen worden, nachdem er durch äußerst verdächtiges Verhalten und gefährliche Gegenstände aufgefallen war. Die Staatsanwaltschaft wertet die Funde als konkrete Vorbereitung für ein schweres Verbrechen.
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Äxte mit Nazi-Symbolik
Bei seiner Festnahme trug der Mann laut Berichten von „nos.nl“ zwei gravierte Äxte bei sich. Die Inschriften lassen Schlimmes vermuten: Neben dem Namen von Prinzessin Alexia fanden die Ermittler den Begriff „Mossad“ sowie einen nationalsozialistischen Gruß.
Besonders beunruhigend war zudem eine handgeschriebene Notiz. Darin tauchten die Namen beider Schwestern – Amalia und Alexia – im direkten Zusammenhang mit dem Wort „Blutbad“ auf.
Motiv bleibt rätselhaft
Bisher ist unklar, warum der 33-Jährige es gezielt auf die Töchter von König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (54) abgesehen hatte. Die Staatsanwaltschaft beschrieb den Angeklagten als eine „schutzbedürftige Person“, was auf eine mögliche psychische Instabilität hindeuten könnte.
Ein Leben unter ständiger Bedrohung
Für Kronprinzessin Amalia ist dieser Vorfall ein weiterer Rückschlag in ihrem Bemühen um ein normales Leben.
- 2022: Drohungen der „Mocro-Mafia“ zwangen sie, ihr Studium in Amsterdam abzubrechen.
- Sicherheitsvorkehrungen: Die Royal stand über Monate unter strengstem Schutz und konnte sich kaum frei bewegen.
- Flucht nach Madrid: Erst ein heimliches Auslandssemester in Spanien bot ihr vorübergehende Freiheit.
Zum Dank für den Schutz in der spanischen Hauptstadt schenkte Amalia der Stadt Madrid kürzlich einen prächtigen Tulpengarten. Doch der aktuelle Prozess in Den Haag zeigt deutlich, dass die Gefahr für die junge Thronfolgerin und ihre Familie auf heimischem Boden weiterhin allgegenwärtig ist.