Eine noble Runde

Königin Máxima: Ihr royales Netzwerk

29.04.2013

Máxima hat unter Europas Thronfolgern enge Freunde: ihre Clique.

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Sie sitzen alle im selben Boot: Máxima und Willem-Alexander der Niederlande, Letizia und Felipe von Spanien, Victoria und Daniel von Schweden, die Dänen Mary und Frederik, Mette-Marit und Haakon von Norwegen, Mathilde und Philipp von Belgien und Guillaume und Stephanie aus Luxemburg. Europas Thronfolger bilden eine neue, entspannte Generation von Royals, stehen für Frische und Modernität – und tragen die gleiche Last auf ihren Schultern.

Das verbindet: Über die Jahre wurden aus den Leidensgenossen – alle in etwa im gleichen Alter – dicke Freunde und engste Vertraute. Mit niemandem kann man sich besser über den Job austauschen als mit seinen Kollegen. Von Staatsbesuchen über Wohltätigkeitsarbeit bis zur Erziehung ihrer kleinen Prinzen und Prinzessinnen: Sie schlagen sich mit ähnlichen Problemen herum und genießen auch dieselben Privilegien.

Neue Verhältnisse
Das niederländische Königspaar ist das erste aus dem "Klub der Erben“, so nennen Insider diese äußerst exklusive Runde befreundeter Kronprinzen und Kronprinzessinnen, das seinen Thron bestiegen hat. Natürlich bedeutet das auch, dass sich zwischen ihnen nun einiges ändern wird, zumindest bei offiziellen Anlässen. Máxima und Willem-Alexander stehen, bis der Rest auch gekrönt wird (und das kann in manchen Fällen noch eine kleine Ewigkeit dauern), einen Rang über ihnen und ihre besten Freundinnen müssen vor der frischgebackenen Königin jetzt knicksen. So sieht es das strenge Protokoll vor.

Abschiedsparty
Ihre neue Stellung soll dieses gute Verhältnis jedoch nicht trüben. Das unterstrich Máxima mit einer deutlichen Geste: Kaum war Anfang des Jahres bekannt geworden, dass ihre Schwiegermutter Beatrix zurücktritt, luden die gebürtige Argentinierin und ihr Mann alle ihre Freunde zu einer letzten ungezwungen Party. Gefeiert wurde ganz privat und ungewohnt leger hinter den verschlossenen Türen ihres Jagdschlosses Het Oude Loo in Apeldoorn.

Was die blaublütigste Clique der Welt da genau trieb, ist ein streng gehütetes Geheimnis. Aber wir können sicher sein, dass es ziemlich lustig zuging. Es kommt ja nicht oft vor, dass sie alle zusammenkommen. Ein, höchstens zwei Mal im Jahr, bei sehr besonderen Anlässen wie royalen Märchenhochzeiten – oder eben einer Krönung. Und da sind dann immer all die anderen Hoheiten dabei, von denen viele verstaubtere Ansichten vertreten. Man kann sich also selten gehen lassen. Aber diesmal waren sie wirklich unter sich...

Außenseiter
So innig das Verhältnis zwischen Máxima, Mette-Marit, Mary und Victoria ist und so kumpelhaft Willem-Alexander mit Haakon, Felipe oder Frederik umgeht, es gibt auch ein Königshaus, das gesellschaftlich ein wenig im Abseits steht. Die unterkühlten Briten fügen sich nicht in die lustige Runde ein. Vielleicht liegt es daran, dass Kronprinz Charles mit seinen 64 Jahren deutlich älter ist als seine Kollegen und Kolleginnen und sein Sohn William (streng genommen noch kein Thronfolger, aber das muss man nicht so eng sehen) ein paar Jahre jünger als die anderen.

Aber es ist leicht möglich, dass daraus jetzt doch noch etwas wird: Herzogin Kate erwartet Mitte Juli ihr erstes Baby und könnte von den Erfahrungen royaler Mamas wie Máxima nur profitieren. Das wäre doch ein wunderschöner Grund, Kontakte zu knüpfen und langsam eine Freundschaft aufzubauen. Zwischen Ex-Königin Beatrix und Queen Elizabeth hat es ja auch geklappt. Die beiden sind seit Jahrzehnten Freundinnen. Das sieht man ihnen sogar an: an ihrer Vorliebe für extravagante Hüte.

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