Exklusives Interview

Topmodel Nadine Leopold verrät: Darum macht sie der Opernball nervöser als der Laufsteg

12.02.2026

Das Kärntner Topmodel beehrt den 68. Wiener Opernball als exklusiver Stargast von Campari. In einer atemberaubenden Couture-Robe von Eva Poleschinski setzt sie ein modisches Ausrufezeichen. Wir haben Nadine Leopold kurz vor dem großen Auftritt zum exklusiven Opernball-Interview getroffen.

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© Campari Austria, Dragan Dok
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Nachdem im vergangenen Jahr Weltstar Candice Swanepoel als Swarovski-Gast für Blitzlichtgewitter in der Staatsoper sorgte, übernimmt nun die nächste Laufsteg-Ikone das Zepter: Nadine Leopold. Als erstes österreichisches Victoria's Secret-Model bringt sie den Glamour der großen Weltbühnen zurück nach Wien. Wir haben das Topmodel exklusiv zu ihrem spektakulären Auftritt in der Campari-Loge am 68. Opernball und ihrer „Cocktail-Robe“ von Eva Poleschinski befragt.

© Tischler

Worauf freuen Sie sich heute Abend am meisten?
Nadine Leopold:
Es gibt so wenige Red Carpets, bei denen man ein richtig großes, opulentes Kleid tragen kann – und der Opernball ist einfach etwas ganz Besonderes. Nichts ist mit dieser Tradition vergleichbar. Am meisten freue ich mich auf die Debütantinnen und Debütanten. Ich finde es wunderschön, dass diese Tradition bis heute weiterlebt.

Was bedeutet es für Sie, nicht nur Gast, sondern Stargast in einer Loge zu sein?
Leopold:
Es fühlt sich wirklich wie ein Cinderella-Moment an. Ich komme aus Österreich und kenne den Opernball, seit ich denken kann. Ich muss mich immer noch zwicken, dass das alles real ist. 

Sie haben unzählige Red Carpets und internationale Laufstege erlebt – macht Sie der Opernball überhaupt noch nervös?
Leopold:
Gerade in der eigenen Heimat ist man fast noch nervöser. Ich weiß, dass meine ganze Familie zuhause vor dem Fernseher sitzt und zuschaut. Als kleines Mädchen habe ich den Opernball selbst jedes Jahr im TV verfolgt. Jetzt hier zu stehen, fühlt sich surreal an.

Was darf heute Abend auf keinen Fall passieren?
Leopold:
Stolpern! (lacht) Es ist alles so perfekt vorbereitet – vom Kleid bis zum Styling. Und natürlich muss alles bis zum Schluss halten.

© Campari Austria, Dragan Dok
 

Ihr Kleid von Eva Poleschinski ist von einem Negroni inspiriert. Wie fühlt sich ein Cocktail als Couture an?
Leopold:
So gut, wie er schmeckt! Ich bin ein großer Negroni-Fan, deshalb ist dieses Kleid einfach perfekt für mich.

Es ist eine riesige Ehre, eine maßgeschneiderte Robe von Eva Poleschinski zu tragen. Das Kleid wurde speziell für diesen Abend angefertigt. Man erkennt viele Details, die an Campari erinnern: Die Schleppe wirkt wie fließende Flüssigkeit, die Stickereien greifen die Form der Gläser auf. Ich fühle mich heute Abend einfach wunderschön.

Ihr Lieblingsdetail?
Leopold:
Ganz klar: die Schleppe.

Wie viele Stunden Vorbereitung stecken realistisch in diesem Look?
Leopold:
Ein ganzer Tag. Ich habe schon am frühen Morgen mit den Vorbereitungen begonnen. Bei so einer Veranstaltung möchte man sicherstellen, dass jedes Detail perfekt sitzt und auch gut fotografiert wird – das braucht einfach Zeit.

Wo ist der Dresscode strenger – Wien oder New York?
Leopold:
Definitiv in Wien, in der Staatsoper. Hier spielt Tradition eine enorm große Rolle. Aber genau das liebe ich auch daran!

© Fuhrich

Nadine Leopold in Traumrobe von Eva Poleschinski

Für ihren großen Auftritt wählte das Model eine spektakuläre, dreiteilige Couture-Robe in feinen Rotnuancen. Das Design besteht aus einer Corsage, einem schmal geschnittenen Rock und einer ausladenden Seidenorganza-Schleppe. Inspiriert ist die Kreation vom ikonischen Campari-Rot, von klaren Linien und einer präzisen Komposition. Die kristalline Struktur von Eis, die reduzierten Konturen der Campari-Flasche sowie die Form des Negroni-Glases finden sich in den Details wieder. Bewegung und Fluidität verleihen der Robe Leichtigkeit und zugleich Präsenz, während hochwertige – größtenteils aus Italien stammende – Stoffe die gestalterische Herkunft der Marke unterstreichen. 

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