Monatlich anlegen
Warum Bitcoin-Sparpläne boomen
01.01.2026Bitcoin-Sparpläne erleben derzeit einen regelrechten Boom. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.
Alle erleben im Alltag die Teuerung - das Geld wird Jahr für Jahr weniger wert. Deshalb überlegen sich einige für 2026 eine Möglichkeit, ihr Erspartes anzulegen, um die Kaufkraft zu sichern. Einen Teil des Ersparten stecken auch immer mehr Menschen in Bitcoin. Sparpläne, wo monatlich gekauft wird, boomen auch im deutschsprachigen Raum.
Nicht zu teuer kaufen
Viele Anleger haben aus den vergangenen Krypto-Zyklen gelernt: Wer regelmäßig kleine Beträge investiert, fährt oft besser, als zu versuchen, Hochs und Tiefs perfekt zu timen. Mit einem Sparplan setzt man auf den Cost-Average-Effekt: Man kauft automatisch mal teurer, mal günstiger - ist der Kurs tief, bekommt man mehr Krypto für sein Geld. So glättet man den Einstiegskurs über die Zeit. Das reduziert das Stresslevel enorm – statt Charts zu suchen, läuft der Aufbau der Position im Hintergrund.
Bitcoin: Vom reinen Spekulationsobjekt zum digitalen Wertspeicher
Hinzu kommt, dass Bitcoin sich vom reinen Spekulationsobjekt zunehmend zum digitalen Wertspeicher entwickelt. Immer mehr Investoren sehen Bitcoin als eine Art „digitales Gold“, das langfristig gegen Inflation und Geldentwertung absichern soll. Für diese Rolle passt der Sparplan perfekt: Er ist eher auf Jahre als auf Tage ausgelegt. Wer regelmäßig – etwa monatlich – investiert, baut sich Stück für Stück eine Bitcoin-Position auf, ohne große Einmalkosten und ohne ständig Entscheidungen treffen zu müssen.
Die technischen Hürden sind massiv gesunken
Ein weiterer Treiber: Die technischen Hürden sind massiv gesunken. Über moderne Plattformen wie Bitpanda können Nutzer per Dauerauftrag, SEPA oder Karte automatisch Bitcoin kaufen, oft bereits mit sehr kleinen Beträgen. Das macht Krypto-Sparen zugänglich für Menschen, die keine Trading-Profis sind und schlicht einen einfachen, planbaren Zugang wollen. Gerade in Zeiten unsicherer Märkte verbinden viele den Sparplan mit einem Gefühl von Kontrolle: Man tut „etwas“ für die eigene finanzielle Zukunft – aber in einem Rahmen, der zum eigenen Budget passt.