Großweikersdorf
Goldzahnbande schändet weiter: 50 Gräber in Großweikersdorf aufgebrochen
05.05.2026In Niederösterreich geht die Serie an beschädigten Gräbern weiter. Leider. Die Goldzahnbande hat diesmal in Großweikersdorf zugeschlagen.
Widerliche Szenen in Großweikersdorf: Unbekannte Täter haben auf dem Ortsfriedhof ganze Arbeit geleistet – und das auf besonders hinterhältige Art!
Was ist passiert?
Am Donnerstag, 23. April, entdeckte eine Familie das Grauen: Ihre Gruft war beschädigt worden. Die alarmierten Polizisten machten bei näherer Untersuchung eine schockierende Entdeckung – ganze 50 Grüfte und Gräber wurden aufgebrochen!
Die perfide Masche der Täter
Besonders dreist: Die Vandalen haben die aufgebrochenen Steinplatten wieder zurückgelegt – um ihre Spuren zu verwischen! „Das Ausmaß war dadurch nicht gleich ersichtlich", erklärt Bürgermeister Alois Zetsch, der sich tief betroffen zeigt. Das volle Ausmaß des Schadens ist noch nicht bezifferbar – die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Wer steckt hinter dieser abscheulichen Tat?
Schon wieder schlägt die Goldzahnbande zu
Betroffen sind nun also auch zumindest 50 Grabstellen in Großweikersdorf im Bezirk Tulln, die Einbruchsspuren aufwiesen, bestätigte Polizeisprecherin Manuela Weinkirn am Dienstag auf Anfrage einen Bericht der "NÖN" ("Niederösterreichische Nachrichten"). Ermittelt wird wie in allen ähnlich gelagerten Fällen wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls und der Störung der Totenruhe.
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Schon wieder fehlten Zähne
Wie viele Gräber bzw. Gruften in Großweikersdorf tatsächlich geöffnet worden sind, war Gegenstand der Erhebungen. Die Kriminellen sind bisher neben dem Bezirk Tulln auch in den Bezirken Baden, Mistelbach, Krems, Korneuburg und Bruck an der Leitha ans Werk gegangen. Da bei einigen Leichen Zähne fehlten oder Teile des Kiefers herausgebrochen waren, dürften in mehreren Fällen auch Goldzähne gestohlen worden sein. Gebeten wird um Hinweise an jede Polizeidienststelle oder an das Landeskriminalamt (Tel.: 059 133 30-3333).