Windrad-Krach
Heftiger Sturm gegen Windräder im Weinviertel
29.03.2026Massiver Widerstand im Weinviertel! Im Hochleithenwald bei Kronberg sollen vier gigantische Windräder der neuesten Generation entstehen – und die Bevölkerung ist stinksauer.
Die Dimensionen sind gewaltig: 199 Meter Nabenhöhe, 172 Meter Rotordurchmesser – die Windmaschinen wären noch über 30 Kilometer weit sichtbar! Dazu kommt eine neue Hochspannungsleitung über der Erde. Ein beliebtes Wander- und Naturgebiet wäre für immer zerstört. Angelika Starkl sagt gegenüber oe24.at: „Der Naherholungswert eines wunderbaren Wander-, Radweg-, und Naturgebiets würde für immer verloren gehen.“
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Volle Hütte, klare Meinung
Am 26. März platzte das Gasthaus Holzbauer in Kronberg aus allen Nähten – 150 empörte Bürger diskutierten das Projekt "Linaberg", im Hochleithenwald, wo Waldbesitzer Benedikt Abensperg und Traun und sein Projektwerber vier riesige Windräder aufstellen wollen. Altbürgermeister Josef Regner (ÖVP) brachte es auf den Punkt: "Der Lebensraum der Menschen wird auf dem Altar der Ökonomie geopfert!"
Das Pikante
Bereits BirdLife stufte das Gebiet einst als Ausschlusszone für Windräder ein – wegen seltener Vogelarten! Trotzdem wurde das Projekt vom Gemeinderat Großschweinbarth – ohne Bürgerbefragung – durchgewunken. Doch bei einer Hausbefragung der regionalen Bürgerinitiative waren weit über 50% dagegen, sagt Starkl.
Ein Gutachter sagte im Rahmen der Diskussionsveranstaltung im Gasthaus Holzbauer: „Wenn schon irgendwo Windräder sichtbar sind, sind weitere keine neue Belastung für die Landschaft.“ Das verärgerte naturgemäß viele der Anwesenden. Das heißt konkret: Sind die vier Windmaschinen erst einmal gebaut, dürfen in der Meinung der Kommunalpolitiker neue hinzukommen.
Wolkersdorf winkt ab. Wolkersdorfs Bürgermeister Dominik Litzka (ÖVP) bezieht in der Gemeindezeitung eine klare Stellung: „Derzeit sind keine Projekte auf Wolkersdorfer Gebiet eingereicht. Bei Einreichung solcher Projekte wird es aus meiner Sicht jedenfalls zu einer verbindlichen Volksbefragung kommen.“
Zurück zum Hochleithenwahld. Jetzt hagelt es Widerstand: 562 Unterschriften bei der Gemeinde, 2.500 via Online-Petition. Die Bürgermeisterin gerät somit massiv unter Druck!