Keine Windräder ohne Volksbefragung und Netzkosten fair verteilen sind aktuelle Forderungen der FPÖ NÖ.
Natürlich trete die FPÖ Niederösterreich für leistbare Energie ein, stellt FPÖ Niederösterreich Energiesprecher LAbg. Dieter Dorner klar, nur müsse man den Kernpunkt, nämlich die hohen Netzkosten, beachten. "Sie sind die Folge des massiven Ausbaus von Windkraftanlagen und Flächen-PV, vor allem in NÖ“, so Dorner und verweist dabei etwa auf die Flächen-PV in Hohenau oder die Windräder im Hochleithenwald.
Werden Windräder-Monster den Hochleithenwald zerstören?
"Keine Windräder im Wald und ohne verbindliche Volksbefragung"
Und dabei sei die Linie der FPÖ klar: "Keine Windräder im Wald und ohne verbindliche Volksbefragung." Wer vor Ort die Last trägt, müsse ein Mitspracherecht haben. Und Niederösterreich trage beim Ausbau erneuerbarer Erzeugung und bei den Netzfolgekosten eine überproportionale Last“, so Dorner weiter.
"Keine populistischen Scheinlösung á la SPÖ“
Im Bild Windräder im Raum Bruck an der Leitha.
"Und darum braucht es eine österreichweit gerechtere Netzkostenverteilung. Dabei ist auch die Bundes-ÖVP gefordert: Man kann nicht ständig neue Ziele ausrufen und bei der fairen Kostenverteilung auf Tauchstation gehen. Denn daraus entsteht dann der politische Frust, wie bei der SPÖ“, so Dorner, der abschließend zusammenfasst: „Haupttreiber der steigenden Netzkosten sind der massive Ausbau von Windkraft und Flächen-PV, Ja zur EVN, Ja zur fairen Verteilung der Netzkosten auf alle Bundesländer, keine Windräder im Wald und keine Windräder ohne verbindliche Volksbefragung, keine populistischen Scheinlösung á la SPÖ.“