Boni werden nun in sechs statt drei Leistungsstufen ausbezahlt
Der Lebensmittelkonzern Nestlé will mit einem neuen Bonussystem seine Beschäftigten zu mehr Leistung anspornen. Leistungsträger sollen künftig deutlich höhere Prämien erhalten, während schwächere Mitarbeitende leer ausgehen können, wie der Schweizer Konzern erklärte. Am Mittwoch hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg darüber berichtet.
Das neue System des Herstellers von KitKat und Nescafé erhöht die Zahl der Leistungsstufen von drei auf sechs. Mitarbeiter mit der höchsten Einstufung können bis zu 150 Prozent ihres Bonusziels erhalten, bislang lag die Obergrenze bei 130 Prozent. Wer hingegen als "ungenügend" eingestuft wird, erhält demnach zwischen null und 50 Prozent.
Seit seinem Amtsantritt im September hat der neue Konzernchef Philipp Navratil den Abbau von 16.000 Stellen angekündigt. Nestlé will das organische Mengenwachstum (RIG) ankurbeln, das 2025 bei 0,8 Prozent lag. Die Boni seien nun an das Erreichen eines Mindestniveaus beim RIG gekoppelt, hatte Navratil vergangene Woche gesagt.