Pendler-Blues
NEOS-Petition "Rettet die Pendler"
19.03.2026Die 14-monatige Sperre der Wiener Stammstrecke droht für 190.000 Pendlerinnen und Pendler aus Niederösterreich zum täglichen Stresstest zu werden. Wer bisher öffentlich nach Wien gefahren ist, verliert in vielen Fällen ab September die direkte Verbindung.
Wer auf das Auto ausweicht, steht im Stau. NEOS-Verkehrssprecher Christoph Müller fordert im Rahmen der Petition „Rettet die Pendler:innen“ ein klares Maßnahmenpaket von Land und ÖBB, damit der Arbeitsweg nicht zum täglichen Spießrutenlauf wird. „Schon jetzt ist klar, dass die Sperre den Pendlerinnen und Pendlern viel Zeit und Nerven kosten wird. Wir NEOS kämpfen dafür, dass es rechtzeitig funktionierende Alternativen gibt.“ Dass an diesen bislang offenbar nicht gearbeitet werde, kritisiert NEOS-Landesparteivorsitzende Indra Collini. Sie fordert die Landesregierung auf, keine Zeit mehr zu verlieren. „Während Wien längst an Lösungen arbeitet, wartet Niederösterreich zu und riskiert massiven Pendlerfrust und eine Verlagerung des Verkehrs auf die Straße. Wenn das Land jetzt nicht handelt, zahlen am Ende die Pendlerinnen und Pendler den Preis – mit Zeit, Nerven und Geld.“
Schnellbusoffensive und Taskforce gegen Zugausfälle
Mit ihrer Petition, die über Aktionen der NEOS-Gemeindeteams verbreitet werden soll, fordern NEOS ein klares Maßnahmenpaket für Niederösterreichs Pendler: neben einer Schnellbusoffensive aus den betroffenen Regionen zu den wichtigsten Umsteigeknoten sowie mehr Züge der S40 auf der Franz-Josefs Bahn während der Nordbrücken-Sperre wollen NEOS auch eine Ausweitung der Kernzone 100. Der Link zur Petition findet sich hier: neos.eu/rettet-die-pendler. Zusätzlich brauche es laut Müller eine Taskforce von ÖBB und NÖVOG, den Betrieb stabil und die Zuginformationen aktuell zu halten. Besonders wichtig sei außerdem eine frühzeitige Information der Betroffenen, wie der NEOS-Verkehrssprecher betont: „Pendlerinnen und Pendler brauchen Planungssicherheit. Sie müssen rechtzeitig wissen, wie sie künftig in die Arbeit und ihre Kinder in die Schule kommen.“