22.000 Einsätze
Linzer Ordnungsdienst im Vorjahr stark gefordert
13.01.2026Schwerpunkte lagen auf der Kontrolle des Alkoholverbots sowie der Bekämpfung illegaler Bettelei.
Der Linzer Ordnungsdienst (OSL) zieht für das Jahr 2025 eine positive Bilanz. Insgesamt 22.000 Einsätze zeigen den hohen Bedarf an ordnungs- und sicherheitsrelevanten Maßnahmen im Stadtgebiet und unterstreichen die Bedeutung des OSL als fixer Bestandteil des städtischen Sicherheitskonzepts. Sicherheitsstadtrat Michael Raml hebt hervor, dass der Ordnungsdienst wesentlich zur Aufrechterhaltung von Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit beiträgt und die Polizei wirksam unterstützt.
- Opposition fordert Sonderprüfung des Spitalswesens
- Maschinenhalle bei Brand zerstört
- Botanischer Garten bekommt neuen Eingangsbereich
Illegale Bettelei und Alkoholverbot
Schwerpunkte lagen auch im vergangenen Jahr auf der Kontrolle des Alkoholverbots in Parkanlagen sowie auf der Bekämpfung illegaler Bettelei. In diesem Zusammenhang wurden 1.277 Einsätze registriert. Zudem ahndete der Ordnungsdienst 1.045 Verstöße gegen ortspolizeiliche Verordnungen. Durch gezielte Kontrollen werde, so Raml, konsequent für die Einhaltung der Regeln im öffentlichen Raum gesorgt.
Stark genutzt wurde erneut die Funktion des OSL als mobile Anlaufstelle: 4.997 Anliegen und Beschwerden von Bürgern wurden direkt vor Ort aufgenommen. Einen weiteren großen Einsatzbereich stellten Halte- und Parkverstöße dar, die 12.770 Mal festgestellt wurden. Hinzu kamen unter anderem 180 Übertretungen der Leinen- und Beißkorbpflicht, 359 illegale Müllablagerungen sowie 487 Verstöße gegen Anrainerpflichten. Die verstärkte Präsenz im Stadtgebiet soll auch 2026 fortgesetzt werden.