Glättefrühwarnsystem

Mit Hightech gegen Eis: Jetzt schon rund 7.000 Tonnen Salz mehr als im Vergleichszeitraum 2025

23.01.2026

Winterdienst sichert in Oberösterreich rund 6.000 Kilometer Landesstraßen.

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. Oberösterreichs Straßenmeistereien sind derzeit besonders stark gefordert. Vor allem Wetterlagen mit Temperaturen rund um den Gefrierpunkt, milden Phasen am Tag und leichten Minusgraden in der Nacht führen vermehrt zu Straßenglätte, mit der viele Verkehrsteilnehmer nicht rechnen. Das erhöht den Streu- und Kontrollaufwand deutlich. 

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Bis zum 22. Jänner wurden in dieser Wintersaison bereits 33.500 Tonnen Streusalz sowie rund 11,2 Millionen Liter Solelösung verbraucht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lagen die Verbräuche bei 26.400 Tonnen Salz und 9,5 Millionen Litern Sole.
Für den gesamten Zeitraum von 1. November 2025 bis 31. März 2026 wird aktuell ein Gesamtverbrauch von 40.000 bis 45.000 Tonnen Streusalz sowie 15 bis 20 Millionen Litern Sole erwartet. Bis zum 22. Jänner  wurden bereits rund 80.000 Einsatzstunden von rund 550 Mitarbeitern geleistet – mehr als im Vergleichszeitraum des vergangenen Winters. 

"Eine regional sehr fein aufgelöste Wetterprognose mit Warnungen vor Eisregen, Schneefall oder Sturmböen bildet die Grundlage für die Einsatzentscheidung. Ergänzt wird diese durch ein landesweites Netz von 110 Glättefrühwarnmessstellen, die an neuralgischen Punkten automatisch Alarm auslösen, sobald Vereisung droht", erklärt Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ). Darüber hinaus liefern 285 Straßenzustandskameras an 129 Standorten laufend Live-Bilder von besonders sensiblen Streckenabschnitten und ermöglichen eine laufende Lagebeurteilung in Echtzeit.


 
  

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