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Oberbank holte Christian Lindner: Die Zeichen stehen auf Aufschwung!

09.01.2026

Generaldirektor Franz Gasselsberger forderte von der Regierung mehr Reformwillen und Tempo ein. „Wir müssen eine Balance zwischen berechtigter Kritik und Besinnung auf die eigenen Stärken finden.“ 

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Linz. Ganz im Zeichen Europas stand am Donnerstagabend der Wirtschaftsempfang der Oberbank. Generaldirektor Franz Gasselsberger begrüßte rund 1.500 hochkarätige Gäste aus Wirtschaft und Gesellschaft im Oberbank Donau-Forum, u.a. auch den deutschen Ex-Finanzminister Christian Lindner. In Feierstimmung war man an diesem Tag auch an der Wiener Börse - das internationale Kapital hat Europa wiederentdeckt. 

„Europa setzt den Autokraten dieser Welt Vielfalt, Kultur und Demokratie entgegen. Europa hat unglaubliche Stärken: den größten Binnenmarkt der Welt, hohe Produktivität und Innovationskraft, verfügt über eine gute Infrastruktur und ein hohes Bildungsniveau. Das alles sollte doch politische und wirtschaftliche Stabilität begünstigen“, so Franz Gasselsberger. 

Festredner Lindner sieht das größte Hoffnungspotenzial in der Anpassungsfähigkeit der Unternehmen: „Zeiten des Umbruchs sind Zeiten großer wirtschaftlicher Chancen, aber auch Risiken. Natürlich hoffe ich auf eine Politik, die Europas Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Entscheiderinnen und Entscheider sollten sich auf eine solche Wirtschaftswende aber nicht verlassen, denn sie ist nicht das wahrscheinlichste Szenario. Für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität sollten Unternehmen sich wieder auf die eigene Veränderungsfähigkeit, Innovationskraft und Risikobereitschaft besinnen.“ 

Gasselsberger blickt optimistisch ins noch junge Jahr: „Die Zeichen stehen eindeutig auf wirtschaftliche Erholung. Dank der tüchtigen Unternehmer:innen werden wir 2026 die Rezession überwinden. Die Zinsen bleiben auf niedrigem Niveau, die Inflation wird zurückgehen und damit wird auch die Stimmung wieder ins Positive drehen.“ 

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