Pflegestrategie 2040
Trendumkehr in der Pflege in OÖ
15.03.2026Das Ziel sei es, auch künftig eine gute Pflege sicherzustellen, die für jeden Einzelnen leistbar ist.
In Oberösterreich zeichnet sich in der Pflege eine Trendumkehr ab. Mehr Personal, eine steigende Auslastung in Pflegeheimen und ein Rekord bei Ausbildungszahlen sollen die Versorgung langfristig sichern. Grundlage dafür ist die Pflegestrategie 2040 des Landes, die schrittweise umgesetzt wird.
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Soziallandesrat Christian Dörfel betont, dass eine bedarfsgerechte und leistbare Pflege nur mit ausreichend Fachkräften möglich sei. Mit gezielten Maßnahmen sollen mehr Menschen für Pflegeberufe gewonnen und Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessert werden. Die aktuellen Entwicklungen würden zeigen, dass dieser Kurs greife. Mehr Personal bedeute mehr belegte Betten in Heimen, stärkere Unterstützung für die häusliche Pflege sowie mehr Sicherheit für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
Pflege wird in Linz weiterentwickelt
Auch in Linz sieht man Fortschritte. Vizebürgermeisterin Karin Leitner verweist auf eine stabile stationäre Versorgung und erfolgreiche Personalrekrutierung. Gleichzeitig werde Pflege weiterentwickelt. Im Seniorenzentrum Liebigstraße kommen bereits digitale Assistenzsysteme wie Sturzsensorik oder sprachgestützte Dokumentation zum Einsatz. Diese Technologien erhöhen die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner und schaffen mehr Zeit für persönliche Betreuung.
Der Oberösterreichischer Gemeindebund unterstützt die Fachkräftestrategie seit ihrem Start 2022. Präsident Christian Mader hebt hervor, dass noch nie so viele Ausbildungsplätze und Absolventinnen und Absolventen in der Langzeitpflege verzeichnet wurden. Das sei ein wichtiger Schritt, um die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft zu bewältigen.
Ziel sei qualitativ hochwertige Versorgung
Neben der Fachkräftestrategie zählen auch neue Angebote, eine Weiterentwicklung der Betreuungsarchitektur sowie eine aktualisierte Bedarfsplanung zu den zentralen Maßnahmen der Pflegestrategie 2040. Ziel bleibt eine qualitativ hochwertige Versorgung, die organisatorisch und finanziell langfristig abgesichert ist.