Jahresvergleich

Um ein Drittel weniger Feuerwehreinsätze in OÖ

11.03.2026

7,3 Millionen ehrenamtliche Arbeitsstunden bei 46.711 Gesamteinsätzen. 

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© fotokerschi.at
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. Im Jahr 2025 präsentieren sich die Einsatzzahlen der oberösterreichischen Feuerwehren insgesamt geringer als im Vorjahr. Mit 46.711 Gesamteinsätzen wurden rund ein Drittel weniger Einsätze als 2024 (63.117) verzeichnet. Diese Entwicklung ist vor allem auf die geringere Anzahl an Unwettereinsätzen zurückzuführen, zeigt aber auch einen allgemeinen Rückgang des Einsatzgeschehens. Damit liegt das Einsatzaufkommen deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

© Hermann Kollinger

„Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich Art und Struktur der Einsätze verändern – nicht jedoch der Anspruch an die Einsatzkräfte, insbesondere auch in Bezug auf Menschenrettungen. Immer mehr und neue Herausforderungen kommen auf die Feuerwehren zu: Photovoltaikanlagen, die mittlerweile auf sehr vielen Häusern verbaut sind, dazugehörige Speicheranlagen, die im Hochwassereinsatz, oder in überfluteten Kellern zu einem erheblichen Gefahrenpotenzial führen können. Und natürlich sind vermehrt Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge im Straßenverkehr unterwegs. Diese Herausforderungen betreffen letztlich nicht nur den Einsatz, sondern fließen maßgeblich in Ausbildung hinein", sagt Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer. 

„Die oberösterreichischen Feuerwehren stehen wie kaum eine andere Organisation für gelebtes Ehrenamt. Mehr als 95.000 Mitglieder leisten jedes Jahr Millionen Stunden für die Sicherheit der Bevölkerung. Dieses enorme und mutige Engagement der vielen freiwilligen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner ist ein unverzichtbarer Pfeiler für Sicherheit, Zusammenhalt und Lebensqualität in Oberösterreich. Dafür gebührt ihnen unser größter Dank und unsere volle Unterstützung“, ist LH Thomas Stelzer (ÖVP) überzeugt.