Mini-Saison

Schneemangel: Skigebiet muss nach 2 Wochen schon wieder zusperren

24.01.2026

Die Wintersaison musste im Mürztal abrupt beendet worden 

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Nachdem die Pisten am Niederalpl erst vor Kurzem geöffnet hatten, musste der Betrieb nach nicht einmal zwei Wochen schon wieder eingestellt werden. Grund dafür ist der ausbleibende Schnee, der trotz früher Saisoneröffnung nicht ausreichend war, um sicheren Skibetrieb zu gewährleisten. 

Vor allem kleinere Skigebiete in Österreich stehen in den letzten Jahren vermehrt vor diesem Problem. Ohne eine stabile Schneedecke und mit nur sporadischen Kälteeinbrüchen reichen die natürlichen Bedingungen oft nicht aus, um Liften und Pisten dauerhaft in Betrieb zu halten. Gleichzeitig sind Investitionen in künstliche Beschneiung in kleinen Anlagen aufgrund hoher Kosten häufig nicht möglich.

Zu wenig Schnee

Im Mürztal – zu dem Orte wie Veitsch gehören, die heute Teil der Gemeinde Sankt Barbara im Mürztal sind – machte sich der fehlende Schnee besonders schnell bemerkbar: Nachdem die Saison eröffnet wurde und Wintersportler erste Schwünge auf den Hängen ziehen konnten, sank die Schneedecke binnen kurzer Zeit so stark, dass ein sicherer Betrieb nicht mehr möglich war. Die Liftbetreiber sahen sich daher gezwungen, die Pisten vorzeitig zu schließen – noch bevor die Semesterferien richtig in Schwung kamen.

Der Fall im Mürztal ist kein Einzelfall. Auch andere kleinere Skigebiete in Österreich mussten heuer schon mehrfach Betriebspausen einlegen oder ganz schließen, weil Wetter und Klimabedingungen es nicht zuließen, ausreichend Schnee zu halten. Selbst dort, wo Schneekanonen eingesetzt werden, stoßen Betreiber in warmen Wintern an ihre Grenzen, weil die Nächte zu mild bleiben und eine technische Beschneiung deshalb nicht effektiv arbeitet.
  

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