Schwere Folgen
Schüler wegen KI-Sexbildern suspendiert
12.02.2026Zum ersten Mal in Österreich: Ein Schüler wurde wegen KI-Sexbildern suspendiert. Zudem könnte das auch ein rechtliches Nachspiel haben.
Stmk. Der Bursch, der eine Schule in der Steiermark besucht, soll zuerst Fotos von Mitschülerinnen gemacht und dann daraus über eine KI sexualisierte Bilder erstellt haben. Der Schüler flog schließlich auf und wurde suspendiert.
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Grok heißt die KI von Elon Musks Nachrichtendienst X – sie geriet in den letzten Wochen international in Verruf, weil sie möglich macht, was der Schüler nun getan haben soll: normale Aufnahmen von Menschen – in dem Fall an seiner Schule – in sexualisierte Inhalte zu verwandeln.
Straf- und zivilrechtliche Folgen möglich
Die Bildungsdirektion bestätigte die erstmalige Suspendierung in so einem Fall. Zudem kann das für den Beschuldigten auch straf- und zivilrechtliche Folgen haben. Das geltende Recht sei hier laut dem Grazer Medienanwalt Stefan Schoeller ausreichend, auch wenn es um über künstlicher Intelligenz hergestellte Inhalte geht. Strafrechtlich relevant werde so etwas, sobald es an mehr als zehn weitere Personen – etwa per WhatsApp – weitergeleitet wird. Wird öffentlich gepostet, kann der Poster auch zivilrechtlich auf Schadenersatz geklagt werden.
Die Bildungsdirektion betont die fächerübergreifende digitale Grundbildung, die den verantwortungsvollen Umgang mit Technologien, inklusive KI, thematisiert. Solche Übergriffe werden nicht toleriert.