50 Hektar betroffen

Waldbrand-Drama: Appell an die Bevölkerung

26.04.2026

Sonntagfrüh waren bereits 40 bis 50 Hektar betroffen. 350 Feuerwehrleute und fünf Hubschrauber sind bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, das Gebiet zu meiden.

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© LM d.F. Raphael Pöllinger
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Eisbach-Rein. Der Waldbrand nördlich von Graz bei Eisbach-Rein (Bezirk Graz-Umgebung) hat sich in der Nacht auf Sonntag von rund sieben Hektar Fläche am Abend aufgrund des starken Windes auf 40 bis 50 Hektar ausgebreitet. Am Sonntag standen mehr als 350 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie wurden von fünf Hubschraubern unterstützt.

Wie die Polizei berichtete, wurde der Brand am Samstag von einer Wanderin bemerkt, die auch gleich Alarm schlug. Noch bevor die ersten Feuerwehren eintrafen, breiteten sich die Flammen wegen des Windes rasch aus. Am Samstag waren 140 Feuerwehrleute und zwei Hubschrauber im Einsatz.

Der Löscheinsatz gestaltete sich wegen des unzugänglichen Geländes schwierig. Trotzdem wurde noch am Samstag zu Löschversuchen aus der Luft auch ein Angriff am Boden begonnen. Unterstützt wurde der Einsatz auch von Polizeidrohnen.

© BFVGU

Appell an die Bevölkerung

Bei den Erhebungen zur Brandursache trafen die Beamten mehrere Forstarbeiter im Nahbereich des Brandes an. Hinweise auf eine konkrete Brandursache gab es zunächst aber nicht. Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, das betroffene Gebiet um den Mühlbachkogel großräumig zu meiden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern und sich selbst nicht in Gefahr zu bringen.