Wien Museum
ESC-Stars hautnah: Wer alles im Eurofan House am Karlsplatz aufschlägt
11.05.2026Vom 11. bis zum 16. Mai 2026 verwandelt sich das Wien Museum in das Eurofan House und wird als solches zum Song-Contest-Treffpunkt für Fans, Acts und die internationale Eurovision-Community.
Das Eurofan House im Wien Museum am Karlsplatz soll vor allem ESC-Fans und solchen, die es noch werden wollen, in der intensiven Song-Contest-Woche als Anlaufstelle dienen. Von Montag bis zum Finaltag am Samstag gibt es dichtes Programm - und vor allem viele ESC-Starterinnen und -Starter vor Ort. Für den Ablauf sind der ORF, das internationale ESC-Fan-Medium "Wiwibloggs" und auch Österreichs ESC-Fanclub OGAE verantwortlich.
Geöffnet hat man täglich von der Mittagszeit bis zum frühen Abend. Die Idee besteht darin, einen sprachlastigeren, quasi intellektuelleren Gegenpol zu den Partylocations bereitzustellen - und vielleicht sogar, einen persönlicheren Austausch mit den Stars der Show zu ermöglichen. Bespielt wird der dritte Stock im Wien Museum mit seinem Vortragssaal mit einer Besucherkapazität von rund 250 Personen und die Museumsterrasse samt Café bei freiem Eintritt - solange eben der Platz reicht. Neben den Auftritten der Acts winken Paneldiskussionen zu ESC-Themen oder das "Austria Pubquiz" der OGAE (Organisation Générale des Amateurs de l'Eurovision) am Mittwochabend.
Acts geben sich Klinke in die Hand
Den Auftakt der umfassenden "Meet & Greet"- und öffentlichen Interviewsession im Fantreffpunkt macht am Montag Tschechiens Daniel Žižka. Dann geben einander die Starter quasi die Klinke in die Hand: Erwartet werden Rumäniens Vertreterin Alexandra Căpitănescu, Norwegens Rocker Jonas Lovv und um 15.00 Uhr Austrohoffnung Cosmó. Zum Drüberstreuen ist für den späten Nachmittag auch noch einer der großen Stars des 70. Eurovision Song Contest in Wien am Start: die australische Popsängerin Delta Goodrem.
Tags darauf geben sich Antigoni aus Zypern, Dara aus Bulgarien und die Luxemburger Starterin Eva Marija die Ehre im Wien Museum. Weiter geht es dann voraussichtlich mit einem der Mitfavoriten, dem Dänen Søren Torpegaard Lund, und in der Folge Veronika Fusaro aus der Schweiz. Richtung Abend steuert man mit einer Paneldiskussion und einer Podcastaufnahme.
"Auri"-Lesung, Pubquiz und ESC-Chef
Am Mittwoch geht es mit einer Autorinnenlesung aus dem Kinderbuch zu ESC-Maskottchen Auri los. Angesagt haben sich überdies Lion Ceccah aus Litauen, Moldaus Satoshi, die Gruppe Bzikebi aus Georgien und ein weiterer Vertreter aus dem engsten Favoritenkreis: der griechische Publikumsliebling Akylas. Von dieser Begegnung enthusiasmiert, kann man dann motiviert ins Pubquiz umsteigen.
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Donnerstags gibt es einen Auftritt vom Direktor des Eurovision Song Contest, Martin Green. Angesagt haben sich überdies Lelek aus Kroatien, Sal Da Vinci aus Italien, Deutschlands Act Sarah Engels, Felicia aus Schweden und Serbiens Lavina. All diese Acts machen quasi die Vorgruppe zur "Big Fat Eurovision Trivia" der OGAE.
Programm am Ende der Woche noch teils offen
Das Freitagsprogramm ist nach Angaben der Initiatoren noch zum Gutteil in der Schwebe, da dann erst klar sein wird, wer in den beiden Semifinale ausgeschieden ist. Fix ist jedoch eine Veranstaltung namens "Songwriting & Innovation", die die Verwertungsgesellschaft AKM auf die Beine stellt. Am Finaltag - dem Samstag - macht man im Eurofan House etwas früher Schluss, um den Menschen die gebührende Vorbereitung auf die große Show am Abend zu ermöglichen.