Letzte Meile
Wiener Linien erweitern Hüpfer-Angebot um dritten E-Bus
02.01.2026Der WienMobil Hüpfer startet in der Donaustadt mit einem verbesserten Angebot in die nächste Ausbaustufe. Ab 7. Jänner 2026 stehen an Werktagen insgesamt drei Fahrzeuge zur Verfügung.
Mehr Bus für die "letzte Meile" gibt es ab dem 7. Jänner in der Donaustadt, denn der WienMobil Hüpfer ist dann mit einem dritten E-Fahrzeug unterwegs. Der elektrisch betriebene Kleinbus bringt die Bewohnerinnen und Bewohner noch flexibler ans Ziel und ergänzt das bestehende Öffi-Angebot im 22. Bezirk. Seit dem Start im September 2023 wächst die Nachfrage kontinuierlich.
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Mehr als 35.000 Fahrgäste wurden bereits befördert. Gebucht wird der kleine Bus über eine eigene App, die Nutzung ist mit einem gültigen Öffi-Fahrschein möglich. Besonders in Gegenden ohne direkte Verbindung zu U-Bahn oder Straßenbahn erleichtert der Hüpfer den Alltag spürbar. Durch die Erweiterung auf drei Fahrzeuge in den Hauptverkehrszeiten verkürzt sich die Wartezeit, gleichzeitig steigt die Zahl der verfügbaren Fahrten.
Solide Bilanz nach zwei Jahren Testbetrieb
Die Wiener Linien und die Wiener Lokalbahnen Verkehrsdienste blicken auf über zwei Jahre erfolgreichen Testbetrieb zurück. Dabei wurde nicht nur die Technik weiterentwickelt, sondern auch das Mobilitätsverhalten der Fahrgäste genau analysiert. Die Rückmeldungen zeigen eine hohe Zufriedenheit. Bei 9.600 Onlinebewertungen liegt der Durchschnitt bei starken 4,9 von 5 Punkten. "Mit dem WienMobil Hüpfer testen wir neue Wege im öffentlichen Verkehr, wo klassische Linien an ihre Grenzen stoßen. In Außenbezirken sind die Mobilitätsanforderungen anders als in den dicht besiedelten Innenstadtgebieten. Der ausgebaute Hüpfer macht die Mobilität für die Menschen in der Donaustadt jetzt noch einfacher, schneller und flexibler", so Geschäftsführerin Alexandra Reinagl laut Wiener Linien.
Regelbetrieb mit Blick auf die Zukunft
Das derzeitige Betriebsgebiet bleibt vorerst unverändert, um belastbare Vergleichsdaten mit dem bisherigen Angebot zu erhalten. Gleichzeitig prüfen die Wiener Linien neue Haltepunkte, um das Netz künftig enger zu knüpfen. Ziel ist ein Regelbetrieb, der sich noch besser an die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner anpasst. Der rollstuhlgerechte E-Bus bündelt ähnliche Fahranfragen automatisch und bringt die Menschen effizient, leise und emissionsfrei an ihr Ziel.