Im Mai
Winter-Hammer: 30 cm Neuschnee in Österreich
12.05.2026Österreich erlebt derzeit eine drastische Wetterwende. Nach sommerlichen Temperaturen im Osten sorgt ein heftiger Kälteeinbruch für Schnee bis in tiefere Lagen und eine akute Frost-Gefahr.
Heute, Dienstag, zeigt sich das Wetter nach den turbulenten Stunden der Nacht deutlich abgekühlt. Laut UBIMET-Experte Konstantin Brandes ist die Temperatur im Vergleich zum Vortag verbreitet um rund 10 Grad gesunken, im Südosten fiel der Sturz sogar noch deutlicher aus. Während am Montag im Nordburgenland und Osten Niederösterreichs noch ein Sommertag gefeiert wurde, liegen die Höchstwerte heute nur noch zwischen 7 und 14 Grad. In der Nacht auf heute hat es in den westlichen Nordalpen bereits bis auf 800 Meter herab geschneit, auf den Bergen in Vorarlberg, Tirol und Salzburg gab es bis zu 30 cm Neuschnee.
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Frostige Nacht steht bevor
Die kommende Nacht auf Mittwoch wird laut Brandes besonders „spannend“. Da die Wolken auflockern und der Wind nachlässt, sinken die Temperaturen fast überall – mit Ausnahme des östlichen Flachlands – auf unter +5 Grad. In weiten Teilen des Berglandes, im Mühl- und Waldviertel sowie lokal in der Südsteiermark muss erneut mit Frost gerechnet werden. Für den restlichen Dienstag gibt es in Wien Entwarnung vor Unwettern, lediglich im Süden des Burgenlandes sowie in der Steiermark und Unterkärnten fällt noch kräftiger Regen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter.
Sonne am Mittwoch erwartet
Der Mittwoch startet trocken und verbreitet sonnig. Im Tagesverlauf stellt sich ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken ein, wobei an der Alpennordseite harmlose Quellwolken entstehen. Am Abend nimmt die Schauerneigung im Westen jedoch wieder zu. Nach dem frostigen Start klettern die Temperaturen auf 13 bis 20 Grad. Der lebhafte Westwind im Donauraum lässt spürbar nach.
Regen zu Christi Himmelfahrt
Am Donnerstag, Christi Himmelfahrt, ziehen von der Früh weg Schauer an der Alpennordseite durch. Während es im Süden und Südosten zunächst freundlich bleibt, breiten sich dichte Wolken und Regen am Nachmittag über weite Teile des Landes aus, lokal sind Gewitter möglich. Die Höchstwerte erreichen je nach Sonnenstunden 9 bis 20 Grad.
Trübe Aussichten zum Wochenende
Auch der Freitag bringt wenig Besserung und startet nach kurzem Sonnenschein im Nordosten rasch mit neuen Schauern, die sich im Süden und Westen verstärken. Am Samstag stellt sich schließlich trübes und häufig nasses Wetter ein. Besonders im Bergland regnet es kräftig, während die Schneefallgrenze im Westen erneut auf 1200 Meter sinkt. Die Temperaturen erreichen am Samstag maximal 6 bis 18 Grad.