Innenministerium

Afghane arbeitete schwarz: Nächste Abschiebung nach Kabul

30.03.2026

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde erneut ein afghanischer Staatsbürger abgeschoben. 

Zur Vollversion des Artikels
© APA/dpa/Michael Kappeler (Symbolbild)
Zur Vollversion des Artikels

In der Nacht auf Montag ist erneut ein afghanischer Staatsbürger von Österreich über Istanbul nach Kabul abgeschoben worden. Der 30-jährige Afghane stellte im Spätsommer 2022 einen Asylantrag in Österreich. Dieser wurde negativ entschieden. 

Nun wurde er vor wenigen Tagen bei der Verrichtung einer Erwerbstätigkeit ohne Anmeldung, also Schwarzarbeit, erwischt. Daraufhin wurde über ihn die Schubhaft verhängt. Binnen weniger Tage wurde die Abschiebung in seine Heimat organisiert und durchgeführt, teilt das Innenministerium nun mit. 

"Verurteilte Straftäter und Menschen ohne Bleiberecht werden abgeschoben, auch nach Syrien und Afghanistan", so Innenminister Gerhard Karner. Und: "Der vor wenigen Tagen im Ministerrat beschlossene Asylpakt ist weitere wesentliche Grundlage, um dieses konsequente Vorgehen vorantreiben zu können“