Wien

Beamte wollen 300 Euro mehr

10.12.2013

Bei der heutigen 4. Runde der Beamtengehälter legt die Ministerin eine Zahl auf den Tisch.

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© TZ ÖSTERREICH
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Heute um 18 Uhr steigt die nächste Verhandlungsrunde der Beamten. SPÖ-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird dabei erstmals ein konkretes Angebot vorlegen. „Ja, es wird ein Angebot geben“, bestätigt ihre Sprecherin ÖSTERREICH. Dieses werde sich „am Konsolidierungspaket orientieren“ und „absolut ­moderat“ sein. Genaue Zahlen wollte sie nicht nennen. Insider gehen von einer einprozentigen Erhöhung plus einer einmaligen Zahlung von 0,5 % aus. Das würde laut Ministerium 120,7 Millionen Euro plus 60 Millionen kosten. Dazu kommt noch der Struktureffekt (Biennalsprünge, Zulagen, …).
Mit Heinisch-Hoseks Angebot werden sich die Beamten um Gewerkschaftsboss Fritz Neugebauer nicht zufriedengeben. Sie verlangen, zumindest die Abgeltung der Inflation außer Streit zu stellen, die 2,4 % beträgt. Damit würden sie knapp 300 Millionen Euro kassieren. Im Vorfeld hatten die Beamten bereits mit Streik für Donnerstag gedroht.

 

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