Anfrage zu Kosten

Bundesheer-Assistenz-Einsätze kosteten 49 Millionen Euro

22.01.2026

Eine parlamentarische Anfrage enthüllt: 2025 kosteten die Bundesheer-Assistenz-Einsätze rund 49 Millionen Euro.

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© APA/BUNDESHEER
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Für die sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätze wurden im Jahr 2025 rund 49 Millionen Euro veranschlagt", beantwortet Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) die FPÖ-Anfrage zu den „Kosten der sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätze
des Bundesheeres“.  

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Die veranschlagten Mittel teilen sich auf rund 17,9 Mio. Euro für Personal- und rund 31,1 Mio. Euro für Sachaufwand (enthalten ist hier auch die Miliz) auf. 

Einer der Groß-Einsätze war jener gegen die gefährliche Maul- und Klauenseuche in der Slowakei, oe24 berichtete.

Aktuell lafuen drei Einsätze

Derzeit laufen drei sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsätze. Es handelt sich dabei um den Einsatzu "Migration und hilfs- und schutzbedürftige Fremde" (61,3% Milizsoldaten), den Einsatz "Raum- und Objektschutz" (68,1% Milizsoldaten) sowie den Einsatz "Verwaltungsübereinkommen mit dem Bundesministerium für Justiz". Zum Jahreswechsel waren insgesamt 603 Soldaten in diesen drei Einsätzen tätig.

Künftig weniger Soldaten in Assistenz-Einsätzen

Ministerin Tanner kündigt eine Entlastung an: "Mit dem neuen polizeigeführten Grenzschutzmodel wird die Zusammenarbeit mit dem Innenministerium neu ausgerichtet. Dadurch kann das Verteidigungsministerium die Zahl der Soldatinnen und Soldaten in sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätzen schrittweise reduzieren."