Eine parlamentarische Anfrage enthüllt: 2025 kosteten die Bundesheer-Assistenz-Einsätze rund 49 Millionen Euro.
Für die sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätze wurden im Jahr 2025 rund 49 Millionen Euro veranschlagt", beantwortet Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) die FPÖ-Anfrage zu den „Kosten der sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätze
des Bundesheeres“.
Bundesheer im Großeinsatz an der Grenze.
Die veranschlagten Mittel teilen sich auf rund 17,9 Mio. Euro für Personal- und rund 31,1 Mio. Euro für Sachaufwand (enthalten ist hier auch die Miliz) auf.
Aktuell lafuen drei Einsätze
Derzeit laufen drei sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsätze. Es handelt sich dabei um den Einsatzu "Migration und hilfs- und schutzbedürftige Fremde" (61,3% Milizsoldaten), den Einsatz "Raum- und Objektschutz" (68,1% Milizsoldaten) sowie den Einsatz "Verwaltungsübereinkommen mit dem Bundesministerium für Justiz". Zum Jahreswechsel waren insgesamt 603 Soldaten in diesen drei Einsätzen tätig.
Künftig weniger Soldaten in Assistenz-Einsätzen
Ministerin Tanner kündigt eine Entlastung an: "Mit dem neuen polizeigeführten Grenzschutzmodel wird die Zusammenarbeit mit dem Innenministerium neu ausgerichtet. Dadurch kann das Verteidigungsministerium die Zahl der Soldatinnen und Soldaten in sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätzen schrittweise reduzieren."