Stippvisite

Spindelegger findet in Rom neues „Vorbild“

07.03.2012

Vizekanzler Spindelegger fand bei einer Stippvisite nach Rom ein neues Vorbild: Mario Monti.

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© Bundesheer / Tadic
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Der italienische Premier hat in Italien schließlich das fast Unmögliche geschafft: Sparen und Strukturreformen. „Ende 2011 war für die EU klar, dass Italien 2012 die Hauptsorge würde. Monti hat bislang viel geschafft.“ Gebannt sei die „Gefahr freilich noch nicht“. Der 67-Jährige Wirtschaftsprofessor Monti will aber sein Land aus der Krise führen, wie er gestern Spindelegger bei ihrem Treffen im Palazzo Chigi versicherte.

Der VP-Chef suchte Monti auch als Bündnispartner für seine neue Initiative eines „EU-Fonds für Wachstum und Innovation“. Und Spindelegger hörte Montis Pensionsreform – bis 2018 wird das Pensionsantrittsalter für Männer und Frauen auf 66 angehoben – beeindruckt an. Da sei Italien „fortschrittlich und ein Vorbild.“
„Super-Mario setzt auch persönliche Sparzeichen: Berlusconis gepanzerten Audi A8 tauschte er gegen einen alten Lancia. Auf Dienstreisen fliegt Monti stets in der Economy Class, in Italien fährt er Zug.

Auch Spindelegger gibt sich sparsam: In Rom blieb er nur knapp acht Stunden – gedrängte Termine mit Südtirol-Vertretern, Außenminister und Monti – und flog dann wieder nach Wien zurück. Dort wird er dann wohl dem heimischen Kanzler vom bescheidenen Premier aus Italien berichten …

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