Kickl gegen Kanzler

Hartes Duell über 190 Kilometer Luftlinie

18.02.2026

Politischer Aschermittwoch eskaliert ++ Gegen-Reden in Ried im Innkreis und Klagenfurt ++ Kickl und Stocker schenken sich nichts!
 

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© APA/MANFRED FESL
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Klagenfurt/Ried im Innkreis. Von einem Infight „über 190 Kilometer Luftlinie“, spricht ÖVP-Chef Christian Stocker am Mittwochabend in Klagenfurt. Bei der FPÖ gehe es lustig zu, sie könne über alles lachen, „nur nicht sich selbst.“ In Zeiten wie diesen brauche die Politik aber Ernsthaftigkeit.

FPÖ-Chef Herbert Kickl hatte beim Politischen Aschermittwoch mit Bier in der Hand vor vollem Festzelt die „dritte Republik“ gefordert und die ÖVP wüst beschimpft. So würde deren Klubchef August Wöginger bald sein Geschlecht ändern lassen, weil er so wie „Waltraut“, eine Ex-Rotlichtgröße, in den Frauenknast wolle.

Kickl beschimpft 
»Zornbinkel Babler«

Wutrede. Kickl wetterte gegen „die Verliererampel“ in Wien, die sei ein „politisch Hirntoter“. Er nannte SPÖ-Chef Andreas Babler einen „Zornbinkel“ und sagte, dass Christian Kern „keine Eier in der Hose“ habe. Der Oberblaue schwärmt von der Vergangenheit als eine „Zeit des Geborgenheit und des Aufgehobenseins“, als man „von einem Job leben konnte und Ausländer in der Schulklasse die absolute Minderheit waren.“ Er will Massenabschiebungen mit der „Herbert One“, nicht der Airforce One des US-Präsidenten.

ÖVP-Chef Christian Stocker will an der Wehrdienstvolksbefragung festhalten und kritisiert den Pilnacek-U-Ausschuss der FPÖ als „Soko Donau“, die „Polizeiarbeit diskreditiert“.  

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