Wirbel um Wahlplakat

FPÖ will "reinrassige und echte" Kühe

18.02.2010

Der strittige Spruch sorgt für heftige Diskussionen in Salzburg. Der blaue Spitzenkandidat weist jeden rassistischen Zusammenhang zurück.

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© APA/FRANZ NEUMAYR
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Für Diskussion sorgt ein Wahlplakat der Salzburger FPÖ-Bauern mit Kuh und Spitzenkandidaten Alois Nußbaumer: "Reinrassig und echt." Das Plakat habe nichts mit Rassismus zu tun, sondern hat einen rein landwirtschaftliche Zusammenhang, betont Nußbaumer. In der Landwirtschaft sei reinrassig ein gängiger Begriff, hieß es in der FPÖ auf Anfrage.

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Fleckvieh oder Pinzgauer Rind
Ob die FPÖ denn bei dieser Argumentation nicht Fleckvieh für das Plakat hätte nehmen sollen, sondern das bodenständige Pinzgauer Rind aus dem Land Salzburg? Das wäre sicher auch möglich gewesen, aber Fleckvieh sei halt weiter verbreitet, deshalb habe man sich dafür entschieden. Fleckvieh sei auch reinrassig, und um diese Aussage gehe es, betonte Nußbaumer.

Die FPÖ hat sich für die Wahl zur Landwirtschaftskammer zum Ziel gesetzt, ihre zwei Mandate halten zu können. Der Kammerführung werfen die Freiheitlichen vor, sie habe sich beim Streik der Milchlieferanten im Kampf um höhere Milchpreise "versteckt". Nußbaumer forderte eine "nationale Grundsicherung" für Landwirte.

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