Gerald Grosz

Was für eine Farce

17.05.2026

Ein Kommentar von Gerald Grosz zum Song Contest in Wien.

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Was für eine Farce! Der Eurovision Song Contest ist längst kein Wettbewerb des Gesangs oder der Kunst mehr. Er ist ein Hochamt der politischen Botschaften geworden. Früher die Sprungbasis für Legenden wie ABBA oder Céline Dion. Heute eine Freak Show, bei der nur politisch Opportune zum Sieger gekürt werden, die ins progressive Leitbild passen. Israel bashen, Ukraine huldigen, Gender und Klima predigen: Punktemaximierung garantiert!

Der Contest hat sich selbst aufgegeben. Statt Musik zu feiern, betreibt man Gesellschaftspolitik und Außenpolitik auf der Bühne. Die Stimme ist Nebensache, die Haltung alles. Wer nicht woke genug ist, verliert – egal wie talentiert. Die Jury vergibt Punkte nach politischem Opportunismus, nicht nach Tonlage.

Ergebnis: Ein Flop. Einige lockt es vor den Bildschirm, Wien feiert Party. Doch entbehrlich. Nicht mal der tote Hund hinter dem Ofen lässt sich locken. Relevanz tot, Glaubwürdigkeit dahin. Früher musikalisches Highlight – heute zynischer Zirkus der Political Correctness. Der Song Contest hat sich erledigt. Bravo an die Verantwortlichen für dieses ideologische Desaster!