Grüne Chefin warnt

Klima-Hammer: "Österreich droht Milliarden-Strafzahlung"

13.01.2026

Österreich drohen Milliardenstrafen, weil die Treibhausgasemissionen nicht reduziert werden.

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© Getty Images (Symbolbild)
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Das Umweltbundesamt belegt in einer aktuellen Studie, dass die aktuelle Bundesregierung die österreichischen Klimaziele verfehlen wird. Im Basisszenario
liegt Österreich im Jahr 2030 um volle 9,1 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente über dem ESRZiel von -48 % gegenüber 2005, heißt es in der Studie. Die Folge wären 2030 Strafzahlungen in Höhe von bis zu 10 Milliarden Euro.

 

Klima-Strafe: "Regierung versagt"

Die Grünen Klubobfrau Leonore Gewessler warnt nun drastisch: „Die Prognose des Umweltbundesamts zeigt unmissverständlich: Österreich wird aufgrund der Untätigkeit der Bundesregierung seine Klimaziele verfehlen. Das führt zu Strafzahlungen in Milliardenhöhe – die ÖVP und SPÖ offenbar schulterzuckend in Kauf nehmen. Das ist ein Versagen auf voller Linie.“

Gewessler sagt: „Während uns in Österreich ständig erklärt wird, dass das Geld an allen Ecken und Enden fehlt, pumpt die Regierung Milliarden in fette Autobahnen und klimaschädliche Subventionen. Und in fünf Jahren dürfen die Menschen wieder blechen – dann werden nämlich die Strafzahlungen fällig, in die diese Ankündingungsweltmeister unser Land sehenden Auges reinmanövrieren. Das ist verantwortungslos.“
 

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