"Ausfälle"
NEOS kontern Russen-Attacke auf Meinl-Reisinger
16.09.2025Die NEOS kritisieren neuerliche "Ausfälle" des russischen Ex-Präsidenten Dmitri Medwedew.
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats hatte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) wegen des Angebots zu Verhandlungen im Ukraine-Krieg mit den Worten bedacht, dass "hoffentlich der Schnaps verflogen sei".
"Dass Medwedew nun sogar zu persönlichen Angriffen und absurden Vergleichen greift, zeigt, dass im Kreml die Nervosität steigt, weil sich Europa nicht auseinanderdividieren lässt", erklärte dazu NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos in einer Aussendung. Medwedews verbale Entgleisungen seien nicht bloß Provokation - sie seien Teil einer Strategie der versuchten Einmischung und Einschüchterung", sagte Hoyos. Die Antwort darauf kann ihm zufolge nur ein Schulterschluss in Österreich und mit den Partnern in Europa sein.
Bereits Ende August hatte Medwedew verbal gegen Österreich geschossen: Er drohte Österreich im Falle eines NATO-Beitritts mit Militärgewalt. "Ich weise aufs Entschiedenste zurück, dass sich Russland in unsere inneren Angelegenheiten einmischt", hatte Meinl-Reisinger erklärt und gefordert, den Druck auf Moskau zur Beendigung des Angriffskriegs in der Ukraine zu erhöhen.