Wolf attackiert Winter:

"Sie sind rassistische Verschwörungsparanoikerin"

04.11.2015

Armin Wolf zeigt kein Erbarmen für Susanne Winter im ZiB2-Interview.

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Die Skandale rund um Susanne Winter nehmen kein Ende. Zuerst wurde sie wegen eines antisemitischen Facebook-Postings aus der FPÖ geschmissen und dann gibt sie bekannt, dass sie trotz allem ihr Nationalratsmandat behalten wird, genauso die 8.000 Euro pro Monat. Jetzt stellte sie sich den Fragen von Armin Wolf in der ZiB2 - ein Interview, das nicht skurriler hätte sein können.

"Rassistische Verschwörungstheoretikerin"
In gewohnter Wolf-Manier legte der ZiB2-Anchorman los. "Wenn man Ihre Facebook-Seite anschaut, dann sind Sie eine islamfeindliche rassistische Verschwörungsparanoikerin. Was haben Sie im Parlament verloren?" Daraufhin erklärte die Ex- FPÖ- Politikerin, dass es ihr "nicht um das Geld" ginge, sondern vielmehr um die Verantwortung, die sie gegenüber der Bevölkerung habe. "Nicht die Partei hat mir das Mandat gegeben, sondern die Wähler."

Schrägster Moment
Auch ihre umstrittene Islam-Rede wurde von Wolf thematisiert. Die Antwort Winters beschränkte sich allerdings nur auf die Tatsache, dass sie dafür bereits verurteilt wurde und sich Wolf bitte auf aktuelle Dinge konzentrieren solle. Deshalb wollte er über Winters Vorliebe für Verschwörungstheorien sprechen. "Sie haben auf Ihrer Seite nahezu alle Verschwörungstheorien "geliked", die man auf Facebook finden kann", so der Moderator. Winter antwortete mit einer Gegenfrage und sorgte für den absurdesten Moment des Interviews. "Herr Wolf, glauben Sie, dass der Benzinpreis nächstes Jahr wieder steigen wird?“, so Winter. Hier wusste selbst der wortgewandte Moderator kurz nicht, was er darauf antworten solle. Winter führte ihren diffusen Gedankengang zu Ende: „Wenn Sie glauben, dass der Benzinpreis steigt, dann sind sie auch ein Verschwörungstheoretiker“.

Angebote anderer Parteien

Wie lange Winter als „wilde“ Abgeordnete tätig sein wird, bleibt offen. Immerhin gab sie bekannt, dass sie bereits Angebote von anderen Parteien habe. Welche das sind, wollte sie nicht kommentieren. Fix ist nur, dass das Team Stronach keinen Platz für Winter hat. „Auch für zehn Millionen Euro nicht“, so Stronach-Klubchef Robert Luger.

Das gesamte Video finden Sie in der ORF-TVthek

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