Frontal-Attacke

"Skandalöse Grenzüberschreitung“: FPÖ schießt gegen den ORF

04.05.2025

FPÖ-Hafenecker tobt: „Ich erwarte mir, dass sich der ORF-Stiftungsrat damit befasst – das ist ja wohl das Mindeste.“ 

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© Getty, APA
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Die FPÖ übt einmal mehr scharfe Kritik an der Berichterstattung des ORF. Dieses Mal geht es dabei um die „Pressestunde“ mit Europaministerin Claudia Plakolm. In der Debatte um das Einstimmigkeitsprinzip bei der EU-Außenpolitik wurde Ungarn unter Premier Orban als „schwieriger Kandidat“ bezeichnet.

Scharfe Kritik

„Dieses unverhohlene Ungarn-Bashing und diese herablassende Ausdrucksweise gegenüber dem amtierenden Ministerpräsidenten unseres Nachbarlands Ungarn ist eine skandalöse Grenzüberschreitung“, kritisiert FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker in einer Aussendung. „Ich erwarte mir, dass sich der ORF-Stiftungsrat damit befasst – das ist ja wohl das Mindeste. Äquidistant und objektiv geht anders!“

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Die FPÖ kritisiert dabei auch die ÖVP-Ministerin. Plakolm habe „oberlehrerhaft, herablassend und respektlos gegen unser Nachbarland Ungarn“ gesprochen. Plakolms Aussage sei „nicht nur anmaßend, sie ist auch ein neuerlicher Beleg dafür, wie die schwarz-rot-pinke Verlierer-Ampel insgesamt die EU-Politik anlegt: Alles für die EU, nichts für die eigene Bevölkerung", kritisieren die Freiheitlichen.

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