FPÖ führt hochkant
Umfrage-Schock: Regierung verliert Mehrheit
07.05.2026Die aktuelle Lazarsfeld-Umfrage lässt die Regierung frösteln: Die Mehrheit im Parlament ist weg. Die Wöginger-Verurteilung (nicht rechtskräftig) und interner Streit schwächt die Koalition. Die FPÖ führt hochkant.
Der Schock für die Regierung unter Kanzler Christian Stocker (ÖVP) sitzt tief. Seine Ampelkoalition würde laut aktueller Lazarsfeld-Umfrage für oe24 (2.000 Befragte vom 26.4. bis 5. 5., max Schwankung 2,2 %) im Fall einer Neuwahl keine Mehrheit im Nationalrat mehr haben. Das Ergebnis heißt übersetzt: 12 türkise, rote und NEOS-Abgeordnete müssten aufstehen und gehen, die Ampel hätte nur noch 90 Mandate, keine 112 wie derzeit.
Die FPÖ führt scheinbar unantastbar
Die FPÖ hätte laut Umfrage auf einen Schlag 16 Abgeordnete dazugewonnen und wäre bei 73 Abgeordneten. Aktuell hält man als stärkste Fraktion bei 57 Mandaten im Nationalrat. Hier sind die Umfrage-Ergebnisse in Prozent. Die FPÖ kommt auf 37 Prozent (2 Prozentpunkte mehr im Vergleich zu vorherigen Lazarsfeld-Umfrage).
Einstige Großparteien beide unter 20 Prozent
Die ÖVP (-2) und die SPÖ (-1) kommen beide auf 19 Prozent. Der dritte Regierungspartner im Bund, die Neos (+1) verbessern sich auf 8 Prozent. Die Grünen bleiben unverändert bei 10 Prozent.
Kickl erhält mehr Zuspruch als Stocker, Babler und Meinl-Reisinger zusammen
In der fiktiven Kanzlerfrage ermittelt Lazarsfeld folgendes: FPÖ-Boss Herbert Kickl kommt mit 33% auf mehr Zustimmung als Stocker (12%), Babler (9%) und Meinl-Reisinger (7%) zusammen. Die Grüne Frontfrau Leonore Gewessler hält ebenfalls bei 7%. FPÖ-Boss Kickl fehlen in der Kanzlerfrage nur mehr 2 Prozentpunkte um die Werte aller anderen Parteichefs zusammen wettzumachen.