Das sagt Österreich
Benko wird Österreichs Handel guttun
Österreich wird von Tag zu Tag immer mehr zur „Kurz-Republik“. Wie einst Bruno Kreisky baut sich der 31-jährige Kanzler ein Netzwerk der besten Unternehmer im Land. Es reicht von Lauda bis KTM-Pierer. Doch der vielleicht wichtigste Player im Kurz-Netzwerk ist derzeit René Benko. Dass der mit dem Kauf von Kika jetzt den Wirtschafts-Standort Österreich vor einer Pleite rettet, ist kein Zufall.
Hinter dem Kika-Deal steht das Kurz-Netzwerk
So wie einst unter Kreisky gehört es zum Regierungs-Stil von Kanzler Kurz dazu, aktive Wirtschafts-Politik zu betreiben. Die Kurz-Regierung half Lauda beim Airline-Kauf, sie verpasste A 1 wieder einen rot-weiß-roten Chef, sie holt Milliarden an Aufträgen aus China, Russland, Arabischen Emiraten nach Österreich – für die Gas-Offensive der OMV ebenso wie die Immobilien-Offensive von Benko.
Die Folge: Das Netzwerk funktioniert immer besser.
Als Kika/Leiner in dieser Woche vor der Pleite stand (und Tausende Jobs verloren gewesen wären), sprang René Benko aus dem Kurz-Netzwerk ein, kaufte den Möbel-Riesen um über 450 Millionen (Wow!) – und rettete den Wirtschafts-Standort: Statt einer Pleite gibt es jetzt einen Shopping-Boom.
Für Österreich ist die Kika-Übernahme durch Benko ein Segen: Mehr Konkurrenz (und niedrige Preise), mehr Kaufkraft kurz vor der Steuerreform – und letztlich steigt mit Benko ein genialer Austro-Unternehmer, der bisher mit Karstadt nur in Deutschland aktiv war, auch in den österreichischen Handel ein.
René Benko wird dem ganzen Handel guttun – weil er von allen der Innovativste und Offensivste ist.