Wolfgang Fellner

Das sagt Österreich

26.09.2012

Pilz würde in seinem Fall den Rücktritt fordern

Zur Vollversion des Artikels
© TZ ÖSTERREICH
Zur Vollversion des Artikels

„Polit-Neurotiker“. Peter Pilz ist das, was man einen „Psycho-Politiker“ nennt. Seine eigenen grünen Anhänger bezeichnen ihn auf „standard.at“ als „durchgeknallten Polit-Neurotiker“. Der einst so verdienstvolle Grüne, der (mit mir gemeinsam) den Noricum-Skandal, die Lucona-Affäre und vieles mehr aufgedeckt hat, macht heute nämlich nur noch Politik per Adrenalin. Auf wen Pilz einen (persönlichen) Hass hat – der wird politisch (etwa im U-Ausschuss) verfolgt.

Auf mich hat Pilz derzeit einen besonderen Hass. Erstens: Weil ich ihn vor einem Gericht geklagt habe, weil er – ohne jeden Beweis und Anlass – behauptet hat, ich hätte ihn „erpresst“. Was frei erfunden war. Und zweitens: Weil ÖSTERREICH enthüllt hat, dass er nach 10 Wochen (!) Parlamentsferien ausgerechnet in der Woche, in der die Zukunft des U-Ausschusses entschieden wurde, eine weitere Woche auf Urlaub gefahren ist.

Seither benützt Pilz den U-Ausschuss als Rache-Plattform und deckt ÖSTERREICH mit falschen Unterstellungen ein. Es ist also nicht ungefährlich, kritisch über Pilz zu berichten. Trotzdem muss die heutige ÖSTERREICH-Enthüllung veröffentlicht werden.
Wohnung für Bedürftige. Peter Pilz, der von jedem anderen Politiker wegen jeder Kleinigkeit sofort den Rücktritt fordert, lebt seit 26 Jahren mehr oder weniger illegal in einer extrem hoch geförderten Sozialwohnung eines Gemeindebaus, die definitiv für Bedürftige gedacht ist.

Der grüne Langzeit-Abgeordnete, der satte 8.160 Euro monatlich kassiert, zahlte 26 Jahre lang für seine 66-m2-Wohnung in bester Lage an der Alten Donau lächerliche 66 Euro Miete. Das ist sage und schreibe 1 Euro pro Quadratmeter. Heuer wurde die Miete auf 2 Euro pro Quadratmeter erhöht. Das ist noch immer ein Geschenk. Jeder normale Bürger zahlt in gleicher Lage 15 Euro pro Quadratmeter.

Unanständig. In Wahrheit hat sich Pilz seine Gemeindebauwohnung erschwindelt. Das ist schlicht und einfach extrem unanständig. Bei jedem anderen Politiker würde ein Peter Pilz den Rücktritt fordern.

Schicken Sie Ihre Meinung an: wolfgangfellner@oe24.at

Zur Vollversion des Artikels