Schnee-Warnung
Nächster Wintereinbruch – 60cm Neuschnee im Anmarsch
29.03.2026Der Frühling macht erneut Pause: Ein massiver Störungseinfluss bringt Österreich dichte Wolken, Regen und kräftigen Schneefall bis in tiefe Lagen. Besonders im Osten wird es zudem richtig stürmisch.
Am heutigen Sonntag dominieren in weiten Teilen des Landes die Wolken. Laut dem Wetterdienst "GeoSphere Austria2 regnet oder schneit es häufig, wobei die Schneefallgrenze bereits zwischen 400 und 700 Metern Seehöhe liegt. Während es auf der Alpensüdseite wetterbegünstigt trocken bleibt und sich ab und zu die Sonne zeigt, bläst im Osten und am Alpenostrand ein lebhafter bis kräftiger Nordwestwind. In exponierten Lagen muss sogar mit stürmischen Böen gerechnet werden. Die Temperaturen erreichen dabei lediglich Höchstwerte zwischen 3 und 12 Grad.
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Gelbe Warnung vor Schneemassen
Für die kommenden Tage hat der Wetterdienst "GeoSphere Austria" bereits eine gelbe Schneewarnung herausgegeben. Diese gilt von Montag, 30. März, 18:00 Uhr bis Mittwoch, 1. April, 12:00 Uhr. In den betreffenden Warngebieten sorgte eine Nordstaulage in Kombination mit Kälte, Schneefall und Wind für sehr winterliche Verhältnisse auf den Straßen. Von Montagnachmittag bis Mittwochfrüh werden bis zu 40 Zentimeter Neuschnee erwartet. Besonders heftig trifft es die Region rund um den Arlberg, wo laut Meteorologen sogar bis zu 60 Zentimeter Neuschnee möglich sind.
Schneeglatte Fahrbahnen – Gefahr auf den Straßen
Die Auswirkungen des Wintereinbruchs können in den betreffenden Gebieten groß werden: Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr auf schneeglatten Fahrbahnen, zudem kann es zu Behinderungen im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr kommen, warnt "GeoSphere Austria". Speziell höher gelegene Passstraßen könnten schwer passierbar werden. Da mit Nassschnee zu rechnen ist, besteht zudem die Gefahr von leichtem Schneebruch, wodurch kleinere Äste unter der Last abbrechen könnten. Autofahrer sollten ihre Fahrweise unbedingt an die winterlichen Bedingungen anpassen.
Die winterliche Wetterlage hält das Land bis Mitte der Woche fest im Griff. Erst im Laufe des Mittwoch ist mit einer langsamen Entspannung der Situation zu rechnen. Bis dahin bleibt die Vorsicht auf den Bergen und im Flachland oberstes Gebot.