Ohne Menschenmassen

Insider-Tipps: HIER machen die Einheimischen in Italien Urlaub

28.05.2026

Ein Italienurlaub ohne Menschenmassen, geht das überhaupt? Ja, wenn man weiß, wohin. Statt sich durch überfüllte Altstädte und Touristen-Hotspots zu drängen, lohnt es sich, den Spuren der Italiener selbst zu folgen. Denn die Einheimischen kennen die Orte, an denen Italien noch entspannt ist.

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Rom, Venedig, die Amalfiküste oder der Gardasee: Italien ist unbestritten eines der Sehnsuchtsziele schlechthin. Doch wer in den Sommermonaten das wahre Dolce Vita sucht, findet an den weltberühmten Hotspots oft nur überfüllte Gassen und astronomische Preise. Die Italiener selbst machen das deutlich cleverer. Sie weichen auf Küstenstreifen, malerische Dörfer und Inseln aus, die vom internationalen Massentourismus bislang weitgehend verschont geblieben sind. Wir verraten Ihnen Geheimtipps, an denen Sie das authentische Italien und unberührte Traumstrände genießen können.

Torre dell’Orso, Apulien

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Die Italiener zieht es in den Süden, in den „Stiefelabsatz“ Apuliens. Torre dell'Orso liegt auf der Salento-Halbinsel und ist ein echtes Strandparadies. Umgeben von sattgrünen Pinienwäldern und puderzuckerfeinem Sand blicken Sie hier auf das kristallklare Wasser der Adria. Das absolute Highlight: Le Due Sorelle (die zwei Schwestern). Diese beiden markanten Kalksteinfelsen ragen majestätisch aus dem Meer und bilden eines der beliebtesten Fotomotive der Einheimischen.

Sperlonga, Latium

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Etwa auf halber Strecke zwischen Rom und Neapel klammert sich ein strahlend weißes Küstendorf an einen Felsvorsprung hoch über dem Tyrrhenischen Meer. Mit seinen verwinkelten Gassen und den weiß getünchten Häusern versprüht Sperlonga beinahe griechisches Inselflair. An den kilometerlangen, flach abfallenden Sandstränden entspannen vor allem gestresste Großstädter aus Rom. Historisches Flair gibt es obendrauf: Besuchen Sie unbedingt die Grotta di Tiberio, in der einst der römische Kaiser Tiberius seine Sommerresidenz errichten ließ.

Marzamemi, Sizilien

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Wenn Sizilianer dem Alltag entfliehen wollen, reisen sie oft nach Marzamemi in den äußersten Südosten der Insel. Das pulsierende Herz des Ortes ist die Piazza Regina Margherita. Umgeben von niedrigen Steingebäuden und der alten Tonnara (einer historischen Thunfischfabrik) reihen sich hier charmante Restaurants aneinander. Abends nimmt man auf kunterbunten Holzstühlen Platz, trinkt einen kühlen Weißwein und genießt frischen Fisch, während die untergehende Sonne das Dorf in ein goldenes Licht taucht.

Marina di Camerota, Kampanien

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Die Amalfiküste ist wunderschön, aber restlos überlaufen. Die süditalienische Alternative der Einheimischen heißt Cilento. Inmitten eines Nationalparks liegt das pittoreske Fischerdorf Marina di Camerota. Hier schaukeln bunte Fischerboote sanft im Hafen, alte Herren spielen auf der Piazza San Domenico Karten und in den kleinen Trattorien wird noch echte „Slow Food“-Küche zelebriert. Sie suchen einsame Buchten? Mieten Sie sich ein Boot und fahren Sie zur Baia degli Infreschi, das Wasser leuchtet dort in einem fast unwirklichen Smaragdgrün.

Pontinische Inseln, Latium

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Capri kennen alle. Doch haben Sie schon einmal von den Pontinischen Inseln gehört? Dieser winzige Archipel liegt im Tyrrhenischen Meer und ist der ultimative Sommer-Rückzugsort wohlhabender Römer. Steile, farbenprächtige Klippen, geheime Badebuchten, die nur per Boot erreichbar sind, und pastellfarbene Häuser, die sich an die Hänge schmiegen, prägen das Bild.

Termoli, Molise

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Weil internationale Reisende Molise oft schlichtweg vergessen, haben die Italiener die unberührten Küsten ganz für sich. Termoli ist das Juwel dieser Küste. Die bezaubernde Altstadt liegt auf einer Landzunge und wird von dem massiven Castello Svevo (einer Festung von Friedrich II.) überragt. Danach geht es direkt an die endlosen, feinen Sandstrände, deren extrem sauberes Wasser regelmäßig mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wird.

Marina di Vasto, Abruzzen

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Ebenfalls weit ab vom Radar der großen Reisegruppen liegen die Abruzzen. Die antike Stadt Vasto thront auf einem Plateau über dem Mittelmeer und bietet fantastische Aussichten. Unten an der Küste lockt Marina di Vasto mit extrem breiten und sauberen Sandstränden. Wenn Sie schon einmal hier sind, sollten Sie unbedingt die Costa dei Trabocchi erkunden: Die Küste ist berühmt für ihre alten, auf Stelzen ins Meer gebauten Holz-Fischernetze, von denen heute viele zu romantischen kleinen Restaurants über dem Wasser umgebaut wurden. 

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