Neue Regelungen
Auf diese wichtigen Änderungen müssen sich Reisende 2026 einstellen
07.01.2026Wer 2026 verreist, sollte sich lieber vorher gründlich informieren, denn weltweit stehen große Veränderungen an! Von höheren Gebühren bis hin zu neuen Einreisebestimmungen: Hier sind die wichtigsten Neuerungen, die Sie unbedingt kennen müssen.
Das Jahr 2026 bringt eine Reihe von Veränderungen, die Reisende weltweit betreffen. Egal, ob es um neue Gebühren, Änderungen bei der Einreise oder Anpassungen von Verkehrsregeln geht: Wer sich frühzeitig informiert, kann böse Überraschungen vermeiden. Wir verraten die wichtigsten Änderungen, damit Sie Ihre Reisen ohne größere Probleme genießen können.
Bulgarien führt den Euro ein
Kein lästiges Geldwechseln mehr! Ab 1. Jänner 2026 ist Bulgarien endlich Teil der Eurozone. Der Lew wird durch den Euro ersetzt und das bedeutet für Reisende: Weniger Stress beim Umtausch, einfachere Preisvergleiche und keine mühsamen Umrechnungen mehr. Wer Bulgarien besucht, kann sich also auf entspannte Zahlungen freuen.
Venedig weitet Touristengebühr aus
Die Lagunenstadt bleibt ihrer Linie treu und weitet ab 2026 die Zugangsgenehmigung für Tagesausflügler aus. Vom 3. April bis 26. Juli müssen Touristen nun an insgesamt 60 Tagen eine Gebühr zahlen, wenn sie Venedig besuchen möchten. Die Tagesgebühr beträgt 10 Euro pro Person. Wer allerdings frühzeitig – mindestens vier Tage im Voraus – bucht, zahlt nur fünf Euro. Diese Regelung zielt darauf ab, den Massentourismus in den Griff zu bekommen und die Stadt zu entlasten.
Rom führt Eintrittsgebühr für den Trevi-Brunnen ein
Rom zieht nach: Ab dem 7. Jänner 2026 wird es auch in der italienischen Hauptstadt eine neue Gebühr für Touristen geben. Der berühmte Trevi-Brunnen wird zu einer kostenpflichtigen Sehenswürdigkeit. Um das weltberühmte Denkmal zu bewundern, müssen Besucher nun zwei Euro zahlen. Die Gebühr kann bequem mit Karte bezahlt werden und ist Teil des Plans, den Tourismus besser zu regeln und die infrastrukturellen Belastungen zu verringern.
USA erhöht Eintrittsgebühren für Nationalparks
In den USA steigen ab Jänner 2026 die Eintrittsgebühren für viele Nationalparks. Die neue Zusatzgebühr in Höhe von 100 US-Dollar pro Person betrifft insbesondere beliebte Parks wie den Grand Canyon, Yellowstone und Yosemite. Kinder unter 16 Jahren sind von dieser Gebühr ausgenommen, aber für alle anderen wird der Eintritt teurer.
Strengere Einreisebestimmungen für Großbritannien und die USA
Wer nach Großbritannien reist, muss ab dem 25. Februar 2026 mit einer strengeren Kontrolle der elektronischen Einreisegenehmigung ETA rechnen. Diese war für österreichische Staatsbürger:innen ohne Visum bereits seit April 2025 Pflicht. Doch nun wird die Kontrolle strikter. Fluggesellschaften müssen sicherstellen, dass die Genehmigung vor dem Boarding vorliegt. Ohne gültige ETA gibt es keinen Zutritt zum Flugzeug.
Auch die Einreise in die USA wird schwieriger. So müssen Reisende möglicherweise ihre Aktivitäten in sozialen Medien der letzten fünf Jahre offenlegen. Ein entsprechender Vorschlag der US-Grenzschutzbehörde ist derzeit in Diskussion und könnte eine zusätzliche Hürde für USA-Touristen darstellen.
Neue Verkehrsregeln in beliebten Urlaubsländern
Wer mit dem Auto im Urlaub unterwegs ist, sollte sich über neue Verkehrsregelungen informieren. In Spanien entfällt ab 2026 die Pflicht, bei einem Unfall oder einer Panne ein Warndreieck aufzustellen. Stattdessen ist ein spezielles Blinklicht vorgeschrieben. Das gilt allerdings nur für in Spanien zugelassene Fahrzeuge. Wer also mit einem Mietwagen unterwegs ist, sollte sicherstellen, dass das Blinklicht im Fahrzeug vorhanden ist.
Ab Herbst 2026 wird Kroatien auf ein digitales Mautsystem umsteigen. Wer mit dem Auto oder Motorrad die kroatischen Autobahnen befahren möchte, kann dann entweder eine Mautbox nutzen oder die Gebühr digital bezahlen. Die Umstellung betrifft nur die Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen und erfolgt voraussichtlich im September. Für Sommerreisende im Jahr 2026 bleibt die Mautregelung also unverändert.