Deutsche Bundesliga

Bayern können doch noch gewinnen

19.04.2014

Österreicher-Klub Bremen nach Sieg über Hoffenheim praktisch gerettet.

Zur Vollversion des Artikels
© EPA
Zur Vollversion des Artikels

Der FC Bayern hat am Samstag eine siegreiche Generalprobe für das Semifinal-Hinspiel in der Fußball-Champions-League am Mittwoch bei Real Madrid abgeliefert. Die bereits als Meister fest stehenden Münchner gewannen auswärts gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig mit 2:0 und feierten damit nach zuletzt drei erfolglosen Versuchen wieder einen vollen Erfolg in der deutschen Bundesliga.

   Trainer Josep Guardiola musste neben Toni Kroos, Rafinha (beide gesperrt), Manuel Neuer, Xherdan Shaqiri und Thiago (alle verletzt) auch auf David Alaba verzichten. Der Wiener laboriert an einer Erkältung, wird aber laut deutschen Medien für die Partie in Madrid fit.

   Ohne zahlreiche Stammspieler hatten die Bayern gegen den engagierten Tabellenletzten lange Zeit große Mühe. Erst Claudio Pizarro (76.) und Mario Mandzukic (86.) erlösten den Rekordchampion, bei dem der Tiroler Alessandro Schöpf auf der Bank saß.

   Einen Sieg gab es auch für den Tabellenzweiten - der BVB setzte sich vor eigenem Publikum gegen Mainz mit 4:2 durch und hat sich damit eine Platz in der Champions League gesichert. Bei den Gästen stand Julian Baumgartlinger trotz seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining noch nicht im Kader.

   Sein ÖFB-Kollege Sebastian Prödl feierte mit Werder Bremen einen 3:1-Heimsieg über Hoffenheim, womit die ohne den gesperrten Zlatko Junuzovic angetretenen Hanseaten den Klassenerhalt wohl endgültig sicherten. Hoffenheims Sejad Salihovic scheiterte in der 86. Minute beim Stand von 2:1 für Werder mit einem Elfmeter an Goalie Raphael Wolf.

   Mit Alexander Manninger auf der Ersatzbank kam der FC Augsburg zu einem Heim-0:0 gegen Hertha BSC. Martin Stranzl sah bei seiner Rückkehr in den Mönchengladbach-Kader nach überstandener Knöchelverletzung von der Ersatzbank aus eine 2:4-Niederlage seines Teams in Freiburg. Bei den Siegern, die nun wohl aller Abstiegssorgen ledig sind, wurde Philipp Zulechner nicht ins Aufgebot berufen.
 

Zur Vollversion des Artikels